Neues Seelsorge-Konzept startet: Die „Bussen-Sisters“ sagen Grüß Gott

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Schwester Marietta Jenicek (links) und Maritta Rapp sind auf dem Bussen angekommen.
Schwester Marietta Jenicek (links) und Maritta Rapp sind auf dem Bussen angekommen. (Foto: Seelsorgeeinheit Bussen)
Schwäbische Zeitung

Nach der würdevollen Verabschiedung des langjährigen Bussenpfarrers Albert Menrad Anfang Oktober kommt nun Stück für Stück das neue Konzept der Diözese Rottenburg zum Tragen: Statt eines „Bussenpfarrers“ soll die Wallfahrtsseelsorge auf dem Bussen nun auf mehreren Schultern verteilt werden. Eine dieser „Schultern“ sind Schwester Maritta Rapp und Schwester Marietta Jenicek, die nun feierlich in der Seelsorgeeinheit Bussen begrüßt wurden.

Die beiden Schwestern des Kloster Sießens sind schon seit dem 1. September für die Seelsorgeeinheit Bussen tätig sind. Nach dem Weggang der Schwestern 2013 eröffnete die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Sießen erneut einen Konvent auf dem Bussen.

Das Konzept der Diözese Rottenburg sieht vor, dass sie neben dem Leitenden Pfarrer der Seelsorgeeinheit Bussen, Klaus Wolfmaier, und dem Pfarrvikar Uwe Grau sowie dem restlichen Pastoralteam für die Wallfahrtsseelsorge auf dem Bussen zuständig sind.

Seelsorge als Aufgabe

Schwester Maritta Rapp und Schwester Marietta Jenicek gehören zum Konvent San Damiano und leben zur Zeit interimsweise in Dietelhofen im Pfarrhaus. Später sollen sie das Pfarrhaus in Offingen beziehen.

Ihre neuen Aufgaben sind schwerpunktmäßig die Wallfahrtseelsorge. Dazu kommen noch verschiedene Aufgaben in der Seelsorgeeinheit Bussen wie Kindergärten, Jugendarbeit und Familienpastoral im Dekanat. In den nächsten Monaten werden sie durch die Gemeinden „touren“, um sich vorzustellen und die Seelsorgeeinheit kennen zu lernen.

So wie nun in der Kirchengemeinde Unlingen. Die beiden „Bussen-Sisters“ wie sie sich selbst nennen, wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes in der Gemeinde begrüßt. Umrahmt wurde der Gottesdienst sehr schön und schwungvoll von der Singgruppe „Akzente“.

Anschließend hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, bei einem Stehempfang, der vom Kirchengemeinderat Unlingen organisiert wurde, ins Gespräch mit den Schwestern zu kommen.

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