Herzliche Klänge beim Benefizkonzert

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Sebastian Weber

„Die Musik unser Herz beschenkt und unsere Fantasien anregt“: Mit diesen Worten hat Karl-Heinz Maigler, zweiter Vorsitzender der Kirchengemeinde Uttenweiler, die zahlreichen Zuhörer beim gemeinsamen Kirchenkonzert der Freizeitmusikanten des Musikvereines Uttenweiler unter der Leitung von Rudolf Reiter und der Jagdhornbläsergruppe Bussen unter der Leitung von Stefan Widmer in der St.-Simon-und-Judas-Kirche in Uttenweiler. Organisiert wurde das Benefizkonzert von Karl Lamp aus Uttenweiler. Die Spenden kommen jeweils zu gleichen Teilen dem Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm und dem Verein Ushirika zugute, der sich vor allem für Jugendliche in Kenia einsetzt.

Gleich zu Beginn zeigten sich die Freizeitmusikente mit „Praise the Lord“ in guter Stimmung bei einem starken Bassteil mit einer leicht und gekonnt aufspielenden Melodie. Aber auch bei „Mountain Wind“ oder dem bekannten „Einsamer Hirte“ konnten die verschieden Register ihr Können unter Beweis stellen.

Eindrucksvolle Soli

Doch auch die zwölf Mann starke Jagdhornbläsergruppe Bussen wusste bei Stücken wie dem „Waldchoral“ oder dem „Waidmannsheil“ mit raumfüllenden Klängen und toller Akustik zu überzeugen, sei es als geläufige Melodie oder als Signalanlage in allen Tonarten.

Bei „Petite Suite Européenne“ konnte Harald Blässle mit seiner klaren Soloposaune, unterstützt von der Orgel durch Stefanie Fürst, mit sauberen Läufen und Melodien glänzen, bevor auch die Organistin mit einem Solo-Orgelkonzertstück aufhorchen ließ. Pfarrer Klaus Wolfmaier freute sich über das gelungene Konzert. Auch der erst am Morgen in einer feierlichen Zeremonie aufgenommene Pfarrer Uwe Grau ließ es sich nicht nehmen, einige besinnliche Worte an die Zuhörer zu richten.

Nach weiteren Musikstücken konnten zwei Solojagdhornbläser auf der Empore und im hinteren Teil die tolle Akustik der Kirche bei dem Musikstück „Echofanfare“ nutzen und mit ihren volltönenden Instrumenten das Publikum verzaubern.

Ein Höhepunkt des Konzerts war die Ernennung von Otto Schuhbauer zum Freizeitehrenmusikanten durch Karl Lamp, der ihm eine Urkunde überreichte. Mit sieben Jahrzehnten kann Otto Schuhbauer auf ein erfülltes Musikerleben zurückblicken. Auch ist er immer mit seiner Kamera zur Stelle und macht tolle Fotografien für den Verein.

Mit „Jagdzeit“, dem gemeinsamen Musikstück der beiden Vereine, endete ein sehr abwechslungsreiches und gut vorbereitetes Kirchenkonzert, dem sich ein lang anhaltender und verdienter Beifall anschloss.

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