Märchenclown Druiknui begeistert Grundschüler

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Zum Frederiktag hat die Donau-Bussen-Schule Unlingen den Märchenclown Hellmut Haasis eingeladen. Als Autor von Kinder- und Erwachsenenbüchern versteht er es, Kinder zu begeistern und in sein Erzählen und Handeln mit einzubeziehen.

Herrlich geschminkt mit seinem geheimnisvollen Koffer "Druiknui" macht Clown Hellmut Haasis neugierig auf das, was die Schüler der beiden ersten Grundschulklassen erwartet. Dies beginnt bei seinen Schuhen und seinem Zylinder, der absolut nicht aufgehen will. Doch mit Hilfe verschiedener Assistenten, von denen der Clown stets den Namen wissen möchte, klappt alles. Dies umso leichter, weil der Clown schwäbisch schwätzt und behauptet, erstmals in Krummlingen zu sein. Erst auf Umwegen klärt sich auf, dass er doch in Unlingen ist.

Mit köstlichen, durch variable Pantomimik bereicherte Sprachplaudereien war die Lösung der "Druiknui-Frage" für Unlingens Kinder kein Problem: D rei Knie. Faszinierend für die Zuschauer waren Zauberspruch und Zauberbrille, mit denen erstaunliche Ergebnisse zu erzielen waren.

Alles wurde mit viel Beifall belohnt, zumal Kinder stets mit zu den Akteuren gehörten. Der Märchenclown hatte seinen kleinen Sohn Paul aus Prag mitgebracht wie auch die Blumentochter Flora, die in einer Eisenbahn angefahren kam. So kann sie sich wenigstens nicht die Füße verstauchen, weil sie abends ihren dreifachen Salto vorführen muss.

Aus einer Sammlung eigener Geschichten gab der Clown seine Fahrt mit der Bahn nach Unlingen zum besten, wobei alle Leute gucken: "Was soll denn ein Koffer mit der Aufschrift Druiknui?" Selbst Verkehrspolizisten in Riedlingen wollten seinen richtigen Namen wissen. Weil Freund Uli den Clownkoffer nicht mag, holt Druiknui seine bunte Handharmonika hervor und beginnt mit den Kindern den Kanon zu singen: "Hejo, spann den Wagen an, morgen gibt es Apfelkuchen hier. Wer soll diesen essen?"

Druiknui wäre kein echter Clown, wenn man den Apfelkuchen nach Wunsch der Kinder nicht in Linzertorte und andere Kuchenarten ändern könnte. Für diese Grundschulklassen war es ein anregender, begeisternder Frederikstag, der auch nach der Vorstellung mit dem Märchenclown noch für viel Gesprächsstoff sorgte.

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