Schätze aus dem Bienenvolk

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Hans Musch, Vorsitzender der Apitherapie Oberschwaben, begrüßte die Gäste in Fischbach.
Hans Musch, Vorsitzender der Apitherapie Oberschwaben, begrüßte die Gäste in Fischbach. (Foto: Ralf Kugler)
Schwäbische Zeitung

Rund 120 Teilnehmer haben sich in der Fischbacher Gemeindehalle zur Apitherapie-Tagung des gemeinnützigen Vereins Apitherapie-Oberschwaben getroffen: Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche Heilkraft in Bienenprodukten stecken kann.

Patienten, die ihre Beschwerden erfolgreich mit apitherapeutischen Mitteln behandelt haben, wurden im bei einer Interviewrunde der Allgemeinmedizinerin Susanne Mann aus Hamburg vorgestellt.

Wohl der Biene wichtig

Aber auch Produkte, wie Propolis, Pollen und Honig müssen von den Bienen hergestellt werden - ohne Bienen gäbe es folglich keine Apitherapie. Deswegen war es ein Anliegen des Vereins, dieses Jahr einen Vortrag dem Bienenwohl zu widmen.

Obwohl die Apitherapie noch keinen großen Bekanntheitsgrad hat, gibt es laut der Veranstalter schon eine umfangreiche Studienlage zur Behandlung der verschiedensten Erkrankungen mit Bienenprodukten. Michael Müller fasste für den Verein diese Studien zusammengefassen.

Exemplarisch am Beispiel der Tumorprävention zeigte er auf, was dank geänderter Verhaltensweisen, einer Ernährungsumstellung und mit Bienenprodukten heute schon möglich ist. Diese Bienenprodukte müssten aber zwingend von guter Qualität sein, beonte er, weswegen es sich Apitherapie Verein Oberschwaben zur Aufgabe gemacht hat, Imkereien anhand ausgewählter Kriterien zu zertifizieren. Drei Imkereien konnte dieses Jahr im Rahmen der Tagung bereits das Zertifikat der Apitherapie-Imkerei verliehen werden.

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