Riesiges Interesse an Bauplätzen in Ummendorf

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Das Interesse von Häuslebauern am Neubaugebiet Heidengäßle in Ummendorf ist immens: Bis zum Ablauf der Frist am Montag sind 159 Bewerbungen auf die 33 zu vergebenden Bauplätze bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. „Das zeigt, dass der Druck unheimlich groß ist“, sagte Bürgermeister Klaus Bernd Reichert der „Schwäbischen Zeitung“. Unter den Interessenten seien „für mich überraschend viele aus Fischbach und Ummendorf“. Die Gemeinde wächst maßvoll, abgesehen von Einzelvorhaben ist das Heidengäßle das erste neue Wohnviertel seit einigen Jahren.

Die einheimischen Bewerber bekommen einen gewissen Bonus. Dies ist jedoch nicht das einzige Kriterium für die Vergabe der begehrten Parzellen. Gemäß eines vom Gemeinderat einmütig beschlossenen Punktesystems werden auch ehrenamtliches Engagement sowie soziale Kriterien wie die Zahl der Kinder berücksichtigt. Die Rathausmannschaft ist derzeit dabei, die Bewerbungen zu sichten und die Punktezahl zu errechnen. Reichert kündigte an, dass bei der Zusammenstellung der finalen Liste Mitte November zwei Gemeinderäte dabei sein werden, um Transparenz zu gewährleisten.

Anschließend werden Bewerber mit realistischen Aussichten zu einer Vergabesitzung eingeladen. Persönlich eingeladen werden mehr als 33 Bewerber. Denn es sei davon auszugehen, dass mehrere Interessenten die gleiche Punktzahl haben und zwischen diesen voraussichtlich das Los entscheiden wird.

Falls an dem betreffenden Abend der Vergabe Bewerber abspringen oder zurücktreten, weil sie nicht ihre Wunschparzelle bekommen, werden weiteren Interessenten in der Reihenfolge der Listenplatzierung vom Rathaus kontaktiert.

Im Heidengäßle erschließt die Gemeinde 34 Bauplätze. Drei Parzellen sind jedoch reserviert für Eigentümer, die Flächen für das neue Wohngebiet zur Verfügung gestellt haben. Da jedoch zwei Plätze vom benachbarten Wohnviertel Mühlbergle II noch übrig sind und erst jetzt erschlossen wurden, gehen aktuell 33 Grundstücke in die Vermarktung.

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