Reichert erneuert seinen Amtseid

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Gemeinderat Anton Mayer (links) nimmt Bürgermeister Klaus B. Reichert den Amtseid ab.
Gemeinderat Anton Mayer (links) nimmt Bürgermeister Klaus B. Reichert den Amtseid ab. (Foto: Josef Aßfalg)

Der Ummendorfer Bürgermeister Klaus B. Reichert hat am Montag in der Gemeinderatssitzung den Amtseid für seine dritte Amtszeit abgelegt. Vorher dankte Reichert den Mitarbeitern der Verwaltung und dem Gemeinderat für das in den vergangenen Jahren Geleistete. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl sei auch das Ergebnis der Leistungen der Verwaltung und des Gemeinderats. Reichert war im März mit beinahe 87 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 44 Prozent und damit recht hoch, obwohl es keinen ernstzunehmenden Gegenkandidaten gab.

„Wir haben in den letzten Jahren vieles auf den Weg gebracht und haben einen soliden Haushalt mit ordentlicher Rücklage“, sagte Reichert und nannte beispielhaft verschiedene Bauprojekte wie den Kindergarten mit Kindergrippe und den Bau der Mehrzweckhalle. Ummendorf habe sich prächtig entwickelt, das höre man vorwiegend von außen, „weil es dort anscheinend eher wahrgenommen wird“, befand der Bürgermeister.

Nach der Gemeindeordnung hat ein vom Gemeinderat gewähltes Mitglied den Bürgermeister in öffentlicher Sitzung erneut auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Amtsobliegenheiten zu verpflichten und auf den bereits geleisteten Diensteid hinzuweisen. Auf Vorschlag von Gemeinderat Alfons Ströbele wurde der erste ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters, Gemeinderat Anton Mayer, einstimmig für diese Aufgabe ausgewählt. Anton Mayer verlas die Verpflichtungsformel, die . Reichert nachsprach. Am Ende fügte Reichert hinzu: „So wahr mir Gott helfe.“

„Wir sind mit Ihnen sehr zufrieden, wir hätten auch einen ‚minderen’ kriegen können“, witzelte Mayer, was die Räte und Besucher mit Lachen und Applaus quittierten. Reichert sagte, dass sei das höchste schwäbische Lob, das man bekommen könne. Nach zwölf Minuten schloss der neu dienstverpflichtete Rathauschef die Gemeinderatssitzung. Unter den Besuchern waren außer der Frau von Reichert und einigen Bürgern auch Rathausmitarbeiter, die ihre Anwesenheit als Hommage an ihren Chef verstanden. Verwaltungsmitarbeiterin Birgit Barth zum Beispiel sagte der SZ, sie kenne Reichert schon lange. „Ich bin gerne gekommen und war jedes Mal dabei, als er den Amtseid ablegte. Das gehört sich einfach.“

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