Polizei ertappt jugendliche Sprayer

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Evakuierung vor Bombenräumung

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht dient am Freitag (16.12.2011) in Cloppenburg als Straßensperre.
Evakuierung vor Bombenräumung Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht dient am Freitag (16.12.2011) in Cloppenburg als Straßensperre. In den Morgenstunden soll eine Fünf-Zentner-Bombe im Stadtgebiet entschärft werden. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Informationen zum Thema illegale Graffiti und vorbeugende Maßnahmen gibt es bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen sowie im Internet unter www.polizei-beratung.de

Ein 13-Jähriger hat am Montag in Ummendorf eine Skateranlage beschmiert. Das berichtet die Polizei. Gegen 17.15 Uhr sah ein Zeuge mehrere Jugendliche mit Spraydosen auf einer Skateranlage. Er rief daraufhin die Polizei, die die Jugendlichen dort antraf. Ein 13-Jähriger habe noch versucht, eine Dose zu verstecken, berichtet die Polizei. Nach deren ersten Erkenntnissen soll der Jugendliche auch zuvor ein Geländer und Halfpipes besprüht haben. Die Polizei aus Biberach hat die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen. Sie prüft auch, ob bei den Jugendlichen noch weitere Sprayer dabei waren.

Das Verhalten des Zeugen lobt die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Sie gibt folgende Tipps, wenn Zeugen Sachbeschädigungen beobachten. Statt wegzuschauen solle man Anzeige erstatten. „Greifen Sie keinesfalls selbst ein. Gewalt gegen Sachen kann leicht auch zu Gewalt gegen Personen eskalieren – zumal dann, wenn Alkohol im Spiel ist oder wenn eine Gruppe von Tätern auftritt“, so die Polizei. Wer Zeuge von Vandalismus werde, solle sofort den Notruf 110 wählen und der der Polizei möglichst genaue Hinweise zur Tatzeit, zum Tatort, zu den Tätern und zu eventuell benutzten Fahrzeugen geben.

Eltern rät die Polizei einzugreifen und in der Familie und Freundeskreis über aktuelle Fälle zu sprechen. Man solle seine Kinder über die Folgen illegaler Graffiti aufklären, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Informationen zum Thema illegale Graffiti und vorbeugende Maßnahmen gibt es bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen sowie im Internet unter www.polizei-beratung.de

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