Heilige Familie kehrt zurück auf den Kreuzberg

Schwäbische Zeitung

Die Kreuzberganlage ist wieder an jedem Adventswochenende von 16.30 bis 20.30 Uhr beleuchtet, sowie an Heiligabend und am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag. Zusätzlich ist der Kreuzberg am Neujahrstag und an Dreikönig beleuchtet.

Passend zum Advent gibt es in diesem Jahr erstmalig einen Christstollen, der im Lagerkeller am Fuße des Kreuzbergs seinen Reifungsprozess vollzogen hat. Die Idee stammt von Daniel Zoll, Geschäftsführer der Bäckerei Zoll aus Ummendorf. Für die Lagerung spendet die Bäckerei an den Förderverein Kreuzberg Ummendorf einen Euro pro verkauften Christstollen.

Nach umfangreicher Renovierung der ursprünglichen Lourdesgrotte, die seit Jahrzehnten verwaist war, konnten nun die restaurierte Lourdesmadonna und die heilige Bernadette wieder in ihre ursprüngliche „Heimatstätte“ einziehen. Die Besucher können nun im Stehen in stiller Anbetung die leuchtende Erscheinung der Lourdesmadonna auf sich wirken lassen oder sich neben die heilige Bernadette setzen und wie sie ihren Blick auf die Lourdesmadonna richten. Durch den Auszug der Lourdesmadonna und der heiligen Bernadette wurde die ehemalige Geburtsgrotte (bis 1987) wieder frei. Im Sommer 2021 wurde sie zunächst gründlich gereinigt und vorbereitet, damit der Einzug der „Heiligen Familie“ stattfinden konnte. Anfang November war es dann so weit. Prälat Engelbert Hofele, Erbauer der Kreuzberganlage, (1836-1902) war es ein großes Anliegen, dass auf dem Kreuzberg nicht nur die Kreuzigung Jesu dargestellt wird, sondern das ganze Leben Jesu. Nach der Sprengung der früheren Kapelle im Jahr 1974 sind die Orginalfiguren aus der Geburtsgrotte verschwunden. Bereits bei der Gründung des Fördervereins 2004 war es den Gründungsmitgliedern ein Anliegen, dass irgendwann die Geburtsgrotte wieder mit Figuren bestückt wird und somit das Wunder der Menschwerdung Gottes dargestellt wird. Im Dezember 2020 hat die jetzige Vorstandschaft den Beschluss gefasst, dass sie nun endlich diesen Traum verwirklichen will. Die Figuren konnten durch die Restaurierungs-Werkstätte Meinrad Kopp, Sitz in Emerkingen, im Rohzustand bestellt werden. Die Farbgebung der Figuren wurde anhand eines alten Fotos der Orginalfiguren ausgewählt und von Mitarbeitern der Firma Kopp handbemalt. Der Förderverein ist auf Spenden angewiesen, damit er seine Projekte, aber auch die Pflegemaßnahmen, durchführen kann. Durch die Teilnahme beim VR-Wunscherfüller der Raiffeisenbank Biberach im Jahr 2020 hat der Förderverein eine Spende von 1000 Euro für die Neuanschaffung der Holtmann-Krippefiguren erhalten.

Nun ergeht eine Einladung an alle Gläubigen und Interessierten, den Kreuzberg zu besuchen.

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