Tannheim ist wieder sauberer

Auch Sophia, Annika, Kathrin und Mila zogen los und ärgerten sich vor allem über die Zigarettenkippen.
Auch Sophia, Annika, Kathrin und Mila zogen los und ärgerten sich vor allem über die Zigarettenkippen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Seit 2016 war in Tannheim im Frühjahr die Flurputzete ehrenamtlich organisiert worden. An der Aktion hatten sich die Schulkinder beteiligt und an einem Samstag trafen sich noch mehr als 100 Freiwillige, um auf weiteren Routen den Müll aufzusammeln. In der Pandemie musste die Aktion nun anders organisiert werden.

Nachdem vergangenes Jahr alle Veranstaltungen abgesagt worden waren, hatte der Leiter der Senioren-Turngruppe die Idee, dass sich die Männer seiner Gruppe allein oder mit ihren Frauen auf den Weg machen könnten, um einen Teil der Fluren um Tannheim vom Müll zu befreien. Es funktionierte wunderbar und ersetzte mindestens zwei Turnstunden. Da die Tannheimer Gemarkung mit ihren Teilorten aber groß ist, wurden weitere Helfer benötigt.

Über Anrufe und Mund-zu-Mund-Propaganda erklärten sich Einzelpersonen sowie Paare und Familien unter Einhaltung der Corona-Verordnung bereit, den Unrat aufzusammeln, den die Leute achtlos in und um Tannheim weggeworfen hatten. Die 18 Routenbeschreibungen wurden zusammen mit Müllsäcken vor der Haustür deponiert und so zog jede Einzelperson oder Kleingruppe selbstständig los. Die vollen Müllsäcke konnten im Bauhof abgestellt werden. So wurde die „Flurputzete in anderer Form“ auch dieses Jahr wieder gemacht und die vielen vollen Müllsäcke zeigten, dass es notwendig war.

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