SV Tannheim ist zum Siegen verdammt

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Tannheimer Faustballerinnen steigen wahrscheinlich ab
Im November starten die Faustballerinnen des SV Tannheim in ihre vierte Hallenrunde in der ersten Bundesliga. Ein großer Erfolg für die Sportlerinnen. Draußen, auf dem Feld, sehen die Chancen des Teams aus Oberschwaben nicht ganz so rosig aus. Der Abstieg aus der ersten Bundesliga droht – vier Spiele stehen in der Feldrunde noch auf dem Programm…
Sportredakteur

Vier Spiele stehen für die stark abstiegsgefährdeten Faustballerinnen des SV Tannheim in der Feldsaison in der 1. Bundesliga Süd noch an. Am Sonntag treffen die SVT-Frauen in Eibach (Spielbeginn: 11 Uhr) auf den Tabellendritten TV Eibach und den Spitzenreiter TSV Calw. Der auf dem vorletzten Tabellenplatz stehende Aufsteiger (zwölf Spiele/4:20 Punkte) hat vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Zwei Vereine müssen am Saisonende absteigen. Die Rechnung ist einfach: Drei von den noch vier ausstehenden Partien müssen die Tannheimerinnen gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Der SVT ist also zum Siegen verdammt. Zudem ist Tannheim auf Schützenhilfe angewiesen, der Drittletzte, Obernhausen, (zwölf Spiele/8:16 Punkte) darf kein Spiel mehr gewinnen. Der TV Obernhausen und der aktuelle Tabellenvierte, der TV Vaihingen/Enz, sind Tannheims Gegner am letzten Spieltag.

„Beide Mannschaften sind Favorit“, sagt Tannheims Abwehrspielerin Simone Hummel mit Blick auf die Gegner am kommenden Sonntag. Der TV Eibach steht jenseits von Gut und Böse, während sich Calw im Kampf um die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft keinen Punktverlust leisten darf. Nur zwei Punkte Vorsprung beträgt der Vorsprung des TSV auf den Tabellenzweiten Dennach. „Ich erwarte top- motivierte Gegner“, sagt die 32-Jährige.

In der Hinrunde unterlag Tannheim gegen Eibach mit 1:3 und gegen Calw mit 0:3. Die Chancen des SVT auf den Nichtabstieg beurteilt Simone Hummel als minimal. Die Personallage ist auch nicht eben rosig: Kathi Hammer (Zehenbruch), Caroline Seitz (Handgelenksverletzung) und Anika Sellmann (Knieverletzung) fallen aus. „Wir brauchen einfach richtig Glück, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können“, sagt Simone Hummel und fügt hinzu: „Wir werden in den nächsten vier Spielen alles geben und dann schauen, was dabei rauskommt.“

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