FC Bellamont und Trainer Lutz gehen getrennte Wege

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Fußball im Tornetz
Manuel Lutz ist nicht mehr Trainer des FC Blau-Weiß Bellamont. (Foto: colourbox.com)
Schwäbische Zeitung
feg

Manuel Lutz ist nicht mehr Trainer des FC Blau-Weiß Bellamont. Dies hat der Tabellendrittletzte der Fußball-Kreisliga A I Riß per Pressemitteilung bekanntgegeben.

„Zwar war allen Beteiligten bewusst, dass es eine schwierige Saison werden würde, dennoch ist die derzeitige Situation auf dem drittletzten Tabellenplatz nicht zufriedenstellend und fordert eine Veränderung“, heißt es in der Mitteilung.

Und weiter: „Nach gemeinsamen Perspektivgesprächen zwischen Trainerteam und Vorstand entschieden sich beide Seiten zur einvernehmlichen Trennung. Der Vertrag mit Dr. Manuel Lutz wurde aufgelöst. Beide Seiten wünschen sich alles Gute für die sportliche Zukunft.“ Lutz hatte dem Inhalt der Pressemitteilung auf SZ-Nachfrage nichts hinzuzufügen.

Wir wissen, dass jetzt alle noch mehr an einem Strang ziehen müssen, um drin zu bleiben. 

Denis Härle

Der FC Bellamont war mit dem Saisonziel „gesichertes Mittelfeld“ in die Spielzeit 2019/20 gestartet. Zur Winterpause steht der FCB (15 Spiele/16 Punkte) auf dem zwölften Tabellenplatz mit nur zwei Zählern Vorsprung auf das Schlusslicht SV Dettingen II.

Aus den vergangenen sechs Spielen konnte Bellamont nur einen Sieg holen. Fünf Mal verlor der FCB dabei, darunter auch gegen den Tabellenletzten Dettingen II.

Manuel Lutz hatte das Traineramt in Bellamont im April 2017 übernommen, nachdem der Verein sich vorzeitig von Uwe Ehing getrennt hatte. Die Saison 16/17 beendete der FCB danach auf Rang acht. In den folgenden zwei Spielzeiten führte Lutz den Club auf die Ränge acht (2017/18) und sieben (2018/19).

Braucht es eine Übergangslösung

Die Suche nach einem neuen Trainer ist unterdessen angelaufen. „Spätestens bis zum Beginn der Rückrundenvorbereitung wollen wir möglichst einen neuen Coach gefunden haben. Dabei wollen wir aber nichts überstürzen“, sagte FCB-Abteilungsleiter Denis Härle auf SZ-Nachfrage.

„Sollte sich ein geeigneter Kandidat finden, der erst im Sommer übernehmen kann, dann wird es eine Übergangslösung geben. Wir halten uns sämtlich Optionen offen.“

Angesichts der Tabellensituation hat der Verein das Ziel für die laufende Runde nach unten korrigiert. „Der Klassenerhalt ist jetzt das oberste Ziel. Wir sind optimistisch, diesen zu erreichen“, erläutert der 31-jährige Härle. „Wir wissen, dass jetzt alle – alle Spieler und das Team um die Mannschaft herum – noch mehr an einem Strang ziehen müssen, um drin zu bleiben.“

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