Narren nehmen Sinninger Brückenbau auf die Schippe

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Durch die Straßen Sinningens hat sich am Fasnetsdienstag der kleine Umzug mit rund einem Dutzend Gruppen geschlängelt. Internationale Prominenz wie im vergangenen Jahr in Person von US-Präsident Donald Trump gab sich dieses Mal zwar nicht die Ehre, dafür wurden einmal mehr kommunale Themen aufgegriffen.

Allen voran der Neubau der Gießenbrücke in Sinningen. „Milliarden-Grab Sinniger Brücke – Wir helfen“ stand auf einem der Mottowagen. Die Hilfe wurde dann insofern konkretisiert, als dass der Vorschlag gemacht wurde, Sinningen abzureißen und an einer „funktionierenden Brücke“ wieder aufzubauen – das wäre günstiger, hieß es auf einem der Plakate. Den Zuschauern wurden Zettel mit einer Umfrage überreicht, bei der sie abstimmen konnten, welches Projekt früher fertig sein wird: der Flughafen BER, Stuttgart 21 oder eben die Gießenbrücke in Sinningen.

Eine weitere Gruppe mit Piloten und Stewardessen thematisierte den öffentlichen Nahverkehr mit dem Motto: „Die Busverbindung ist ein Graus, wir fliegen alle Sinninger raus.“ Neben den Kirchberger Burghexen und den Schedder-Häxa aus Altenstadt waren auch viele kleine Narren Teil des Umzugs, egal ob als Panzerknacker, Schmetterlinge oder Feen. Den Rhythmus gaben der Musikverein Kirchberg und die „1. Sennenger Gugga“ vor. Und sogar ein Team von „Regio TV Schwaben Sinningen“ war dabei und interviewte die Zuschauer.

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