Versprechen eingelöst: Weishaupt feiert mit Belegschaft seinen 80. Geburtstag nach

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Siegfried Weishaupt ist gerührt von dem Applaus seiner Mitarbeiter, die sich ihm zu Ehren bei der Geburtstags-Nachfeier von den
Siegfried Weishaupt ist gerührt von dem Applaus seiner Mitarbeiter, die sich ihm zu Ehren bei der Geburtstags-Nachfeier von den Bänken erhoben haben. (Foto: Bernd Baur)
beb und Bernd Baur

Versprechen eingelöst: Als der Unternehmer Siegfried Weishaupt am 20. April seinen 80. Geburtstag mit der Familie, Freunden und geladenen Gästen feierte, sagte er zu den Mitarbeitern im Stammwerk Schwendi: „Ich werde meinen Geburtstag mit Ihnen im Sommer nachfeiern, es wird ein Fest geben.“

Gesagt, getan: Am Freitag war es soweit. Die Gästeliste umfasste etwa 850 Weishaupt-Mitarbeiter – fast die gesamte Belegschaft, die in Schwendi für das Unternehmen tätig ist.

Eigentlich wollten wir unter der alten Max-Eiche feiern, aber der Eichenprozessionsspinner hat uns dies versaut. Siegfried Weishaupt

Auf dem Firmengelände, nördlich des Forschungs- und Entwicklungsgebäudes, war ein großes Festzelt aufgebaut. „Eigentlich wollten wir unter der alten Max-Eiche feiern, aber der Eichenprozessionsspinner hat uns dies versaut“, sagte Siegfried Weishaupt.

Der guten Stimmung tat es freilich keinen Abbruch. „Ich bin auch ein bisschen gerührt“, bekannte der Unternehmer beim Blick von der Bühne auf die große Weishaupt-Mitarbeiter-Familie.

80 Jahre alt zu werden sei kein Verdienst, sondern ein Geschenk, sagte Weishaupt. Obwohl er mit seinem Sohn Thomas einen Nachfolger in der Führung des Familienunternehmens an der Seite habe, „kann ich es einfach nicht lassen und freue mich, jeden Tag in den Betrieb kommen zu können“.

Berührender Moment im Kreise der Weishaupt-Mitarbeiter in Italien

In den 53 Jahren, in denen er sein Unternehmen führt, „haben wir gemeinsam vieles bewegen und erreichen können“, resümierte Weishaupt. „Wir haben eine Position erreicht, mit der wir alle zufrieden sein können“, dankte er allen, die mit ihm diesen Weg gegangen sind. Ganz besonders erwähnte er dabei seine Ehefrau Jutta, „die mich souverän begleitet hat“.

Seinen Geburtstagsgästen erzählte er auch von einem berührenden Moment im Kreise der Weishaupt-Mitarbeiter in Italien. „Happy Birthday Siegfriedo“ haben sie ihm ein Geburtstagsständchen gesungen, was der Jubilar angesichts der Verwendung seines Vornamens nicht als Missachtung der Chefposition empfunden hat, „sondern ich habe mich sehr wohlgefühlt dabei“.

Am Freitag in Schwendi war dies sichtlich auch der Fall. Stehend applaudierten die Mitarbeiter ihrem Chef für seine großzügige Einladung zu diesem Fest.

Kulinarisch versorgt wurden die Gäste von Metzgermeister Franz Sax und seinem Team mit gegrillten Leckereien; frisch gezapftes Bier floss aus den Fässern, eine fünfköpfige Dixie-Band und das Blasorchester des Musikvereins „Rota“ Schwendi spielten im Festzelt auf.

„Wir werden heute fürstlich verwöhnt in einem wunderschönen Ambiente. Zusätzlich gibt es einen Heimfahrservice“, dankte der Betriebsratsvorsitzende Hermann Gaub. Dieser Tag werde wie viele andere Weishaupt-Feste in der Vergangenheit in besonderer Erinnerung bleiben.

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