Sportfreunde sammeln für Bedürftige

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Der Träger dieses „Schwendier Trikots“ ist sicher „King König“ in seiner Heimat Uganda. Auf dem Bild: (v.l.) 1. Abteilungsleiter
Der Träger dieses „Schwendier Trikots“ ist sicher „King König“ in seiner Heimat Uganda. Auf dem Bild: (v.l.) 1. Abteilungsleiter Thomas Rohmer, Pfarrer Henry Hector Atugonza und 2. Abteilungsleiter und Koordinator der Spendenaktion, Jan Heudorfer, bei der Spendenübergabe. (Foto: Clemens Schenk)
Clemens Schenk

Die Fußballer der Sportfreunde Schwendi sind nicht nur beim Fußballspielen ganz gut, sie haben auch ein Herz für Bedürftige und zeigten dies nun in einer lobenswerten Spendenaktion. Im Ferienmonat August übernahm Pfarrer Henry Hector Atugonza aus Uganda wiederum die Urlaubsvertretung in der Seelsorgeeinheit Schwendi. Dabei zeigte sich der 35-jährige Seelsorger als volksnaher, lebensfroher Geistlicher und war interessiert an Musik und Sport. So erschien er auch auf dem Schwendier Sportgelände, erfreute sich am sportlichen Treiben der Fußballer und trainierte mit den aktiven Mannschaften.

Als sich diese zur Kameradschaftspflege bei einem Spanferkelessen trafen, gesellte er sich gleich auch zu den Fußballern. Bei den angeregten Gesprächen kam auch die Lebenssituation in seiner Heimat zur Sprache. „Wir sind ein sehr armes Land und die Kinder und Jugendlichen würden sich zum Beispiel mit alten Trikots und sonstigen Fußballutensilien sicher wie King König fühlen“, äußerte er den Wunsch auf Unterstützung für „seine Heimat, sein Heimatdorf“.

Bei den Schwendier Fußballern stieß er dabei gleich auf offene Ohren und der 2. Abteilungsleiter Jan Heudorfer startete gleich über die sozialen Netzwerke einen Aufruf und rief eine Spendenaktion für „Bedürftige in Uganda“ ins Leben. Heudorfer war es auch, der die ganze Aktion koordinierte, die Spendenaktion wurde vom Verein und den Spielern wohlwollend unterstützt. So konnten für Pfarrer Henry Hector Atugonza zwei Trikotsätze, Torwarthandschuhe, Fußballschuhe, diverse Trikots und sonstige Fußballutensilien, die zwei große Reisekoffer füllen, gesammelt werden. Diese Spenden gehen nun nach Uganda und stehen dort der Heimatgemeinde von Pfarrer Atugonza zur Verfügung. Abteilungsleiter Thomas Rohmer: „Mich freut es, und ich bin ganz stolz über diese Initiative und wie der Verein und alle Spieler bei der Spendenaktion mitgemacht haben.“ Eine nette Geste am Rande: Mitglieder des SV Mietingen hatten den Spendenaufruf der Schwendier Fußballer auch gelesen und spontan gesammelt.

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