Schwendier Sternsinger erzielen neuen Spendenrekord

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 Die Sternsinger in Schwendi verzeichneten gleich zwei Rekorde: Noch nie haben sie so viele Spenden eingesammelt, noch nie haben
Die Sternsinger in Schwendi verzeichneten gleich zwei Rekorde: Noch nie haben sie so viele Spenden eingesammelt, noch nie haben so viele Jungen und Mädchen teilgenommen. (Foto: Martin Heininger)
Schwäbische Zeitung

Die Sternsinger sind auch in Schwendi unterwegs gewesen: Los ging’s nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche und der Aussendung durch Pfarrer Martin Ziellenbach. Eine Rekordzahl von 28 Mädchen und Buben in sieben Gruppen brachte mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+20“ den Segensspruch „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen.

Neu war in diesem Jahr die Aufteilung von Schwendi in einen nördlichen und südlichen Teil. Dadurch war es möglich, den Besuch der Sternsinger besser zu planen. Wieder eingeführt wurde auch der Besuch von vorangemeldeten Haushalten in Wain, was die Bevölkerung besonders positiv aufnahm, berichten die Organisatoren.

Begleitet wurden die Kinder bei ihrer engagierten Aktion von einigen Eltern. Das vierköpfige Sternsinger-Team um Martin Heininger sorgte im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf.

Projekte im Libanon

Das Thema Frieden am Beispiel des Libanon steht im Mittelpunkt der Sternsingeraktion 2020. Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben ist nach wie vor von Ressentiments geprägt. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Die Projektpartner der Sternsinger arbeiten mit einheimischen Kindern und mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern.

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