Mit Alteisen und Schrott zum Rekord-Sammelergebnis

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Schweres Gerät war notwendig, um das verschiedene Altmaterial bei der Schrottsammlung zu entsorgen.
Schweres Gerät war notwendig, um das verschiedene Altmaterial bei der Schrottsammlung zu entsorgen. (Foto: Clemens Schenk)
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Im Rahmen der vom Landratsamt Biberach geförderten Aktion „Tätiger Umweltschutz” hat der Musikverein Hörenhausen Schrott und Altmetalle in der Gemeinde gesammelt. Dabei erbrachten die Musiker auch einen Beitrag für den Umweltschutz.

Die Umwelt zu erhalten ist schon seit fast 50 Jahren das Ziel der vom Landratsamt initiierten Aktion „Tätiger Umweltschutz“. Auch der Musikverein Hörenhausen beteiligt sich schon viele Jahrzehnte daran. Er verbindet dabei das Gute mit dem Nützlichen, denn vom Erlös profitiert auch die Jugendarbeit des Musikvereins. Wolfgang Thanner, Ortsvorsteher und Musikvereinsvorsitzender, war mit dem Sammelergebnis, sehr zufrieden. „Obwohl man jedes Jahr meint, durch die Verringerung der landwirtschaftlichen Betriebe etwa würden die Schrottmengen weniger, kam wieder eine große Menge“, sagte Thanner nach getaner Arbeit. Er sprach sogar von einem Rekord-Sammelergebnis von mehreren Tonnen Material.

Dafür sorgten viele Privathaushalte, die ausrangierte Haushaltsgeräte und vieles mehr aus ihren Kellern, Lagern und Höfen räumten. „Durch die Corona-Pandemie hatte die Bevölkerung sicher mehr Zeit, ihr Privates zu durchforsten und aufzuräumen“, meinte Thanner darüber, dass am Ende so viel zusammenkam. Dabei reichte die Palette der Altmetalle vom rostigen Weidedraht über Maschinen bis zu ausrangierten Autos. Eingesammelt wurden auch alte Bleche, Heizkörper oder Batterien. Auch nutzten die Musiker die Gelegenheit, die Altmetalle sorgfältig zu trennen. Abfall und Nichtschrott wurden ebenfalls entsorgt. Dabei war den Verantwortlichen die nachhaltige Entsorgung des Altmaterials wichtig.

Die Einhaltung der Pandemie-Vorschriften verhinderte allerdings einen sonst wichtigen kameradschaftlichen Nebeneffekt der Alteisensammlung. Die traditionelle gemeinsame Einkehr der Musiker.

Auch wenn das ausfallen musste, dankte Wolfgang Thanner allen, „die uns während des ganzen Tages bei unserem Trip durch die Gemeinde mit Vesper und Getränken versorgten“. Auch dankte der Vorsitzende des Musikvereins allen Spendern und denen, die Fahrzeuge, Bagger und Wagen für die Sammelaktion zur Verfügung gestellt hatten, sowie den vielen freiwilligen Helfern.

„Mal wieder in Gemeinschaft was geschafft zu haben, das tat richtig gut“, so die einhellige Meinung aller Beteiligten. „Der ganze Tag verlief unter Beachtung der Pandemie–Vorschriften trotz Anstrengung in bester Harmonie und Kameradschaft, so hat es allen viel Spaß gemacht“, sagte Thanner auch zeigte sich mit seinen Musikern zufrieden, die in mehreren Teams im Ort unterwegs waren.

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