Gasalarm in Schwendi: Feuerwehren rücken aus

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In der Max-Weishaupt-Realschule war am Freitag Gasalarm.
In der Max-Weishaupt-Realschule war am Freitag Gasalarm. (Foto: Bernd Baur)
beb und Bernd Baur

Gasalarm in der Max-Weishaupt-Realschule Schwendi: Am Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr rückten an der Realschule Feuerwehr-Einsatzkräfte an, nachdem dort offenbar der Geruch von austretendem Gas wahrzunehmen war.

Der Hausmeister der Grund- und Werkrealschule Schwendi Steffen Hoffmann, der zur Zeit den erkrankten Realschulhausmeister vertritt, hatte bei seiner morgendlichen Runde im Heizungskeller einen stechenden Geruch bemerkt. Geistesgegenwärtig schloss er vorsichtshalber den Gas-Haupthahn, öffnete die Tür der Heizungsanlage ins Freie und informierte die Schulleiterin Regula Volk. Sie war zusammen mit Konrektor Thomas Fink und der Sekretärin im Schulhaus, Schüler waren aufgrund der Corona-Krise nicht im Gebäude.

Aus Biberach kommt Unterstützung

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Schwendi und Laupheim rückten an, Unterstützung erhielten sie von der Feuerwehr Biberach (mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug) und der Werkfeuerwehr Boehringer-Ingelheim, die mit einem Gefahrgutzug vor Ort war. Einsatzkräfte, ausgestattet mit Atemschutzgeräten und speziellen Messgeräten, machten sich in der Realschule auf die Suche nach der Ursache für den Geruchsaustritt.

„Im Heizungsraum, weiteren Räumen im Keller sowie den darüber-liegenden Räumen wurden Messungen gemacht“, erklärte Einsatzleiter Thomas Stanossek, der Kommandant der Schwendier Wehr. Die Messgeräte haben aber nichts angezeigt. Er vermutet, dass der Geruch von einem leeren Öltank stammen könnte. Dieser wird demnächst im Zuge der Realschulsanierung ausgebaut.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hat ein Mitarbeiter der Netze Südwest, dem regionalen Gasverteilnetzbetreiber, das Gasleitungssystem der Realschule im Bereich der Heizungsanlage überprüft. Vor Ort waren bei dem Einsatz außerdem der ASB und die Polizei.

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