Unter dem schützenden Dach beim Feuerwehrhaus als Sonnenschutz ließ es sich bei der Hockete der Feuerwehr Sießen gut feiern.
Unter dem schützenden Dach beim Feuerwehrhaus als Sonnenschutz ließ es sich bei der Hockete der Feuerwehr Sießen gut feiern. (Foto: Clemens Schenk)
Clemens Schenk

Die Hockete der Freiwilligen Feuerwehr Sießen im Wald ist am vergangenen Wochenende ein geselliger Treff für viele Besucher aller Altersklassen gewesen. In diesem Jahr machte das Wetter voll mit; bei Sonnenschein und lauen Temperaturen fühlten sich die Besucher bei dieser traditionellen Open-Air-Veranstaltung sichtlich wohl.

Die Geselligkeit, lockere Gespräche und die Kameradschaftspflege waren bei der Veranstaltung auch in diesem Jahr großgeschrieben. Es fiel auf, dass viele Kameraden umliegender und befreundeter Feuerwehren die Hockete nutzten, um freundschaftliche Bande mit ihren Sießener Kameraden zu pflegen. Kommandant Torsten Guter: „Die Kameradschaft unter den umliegenden Feuerwehren ist sehr gut, wir besuchen uns gegenseitig und pflegen so den Zusammenhalt, der uns auch bei der Bewältigung unserer eigentlichen Aufgaben sehr wichtig ist.“

Dieses gute und kameradschaftliche Zusammenwirken zeigt sich auch immer wieder bei den Ernstfällen, bei denen die Feuerwehren der ganzen Region gemeinsam Hilfsdienste leisten. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“: Gemäß ihrem „Leitspruch“ leisten die Feuerwehren das ganze Jahr einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit. Einmal im Jahr freuen sie sich dann, wenn sie Gäste zu Besuch bekommen.

Längst haben die Sießener Einwohner den Termin der Hockete dick vorgemerkt und belohnen die Bemühungen der Feuerwehrler immer mit einem guten Besuch. Begonnen hatte die Hockete am Freitagabend mit einer gelungenen „Party Night“ mit Musik aus den Achtzigern und Neunzigern, die bei einem buntgemischten Publikum, besonders der einheimischen Jugend, gut ankam.

Unter dem großen Dach beim Feuerwehrgerätehaus in Hörenhausen – dieses Mal diente es als angenehmer Sonnenschutz – ließ es sich gut in lockerer Atmosphäre festen. Urlaubsheimkehrer berichteten von ihren Erlebnissen, die Daheimgebliebenen diskutierten über ihre Alltagsprobleme und Annehmlichkeit.

Bereits nach dem Frühschoppen war das Mittagessen mit leckerem Angebot am Sonntag gut besucht. Auch den nachmittäglichen Kaffee und Kuchen ließen sich viele schmecken. Beim abendlichen Dämmerschoppen wurde nochmals kräftig gefestet und den deftigen Speisen zugesagt, wobei der „Feuerwehr-Döner“ und eine „Räuberpfanne im Kebabbrot“ besonders gut ankamen.

„Wir hatten ein gelungenes Fest“, zog Torsten Guter ein erstes Resümee. Er lobte seine Kameraden und deren Partnerinnen, die die Gäste bestens versorgt hätten.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen