„Eine brutale Gruppe“

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Schwendis Topspielerin Maike Nägele wird am heutigen Samstag gegen Oberstenfeld zum Auftakt der Winterhallenrunde aufschlagen.
Schwendis Topspielerin Maike Nägele wird am heutigen Samstag gegen Oberstenfeld zum Auftakt der Winterhallenrunde aufschlagen. (Foto: Bernd Baur:)
Bernd Baur

Aufschlag zur Tennis-Winterhallenrunde 2019/20: Mit vier Teams nimmt die Schwendier Tennisabteilung an der Winterhallenrunde teil. Die Herren 1 spielen in der Württembergliga, der höchsten Liga. Eine schwere Runde erwartet die Damenmannschaft in der Oberligastaffel. Die Schwendier Tennisspielerinnen greifen schon am heutigen Samstag, 2. November, zum Schläger. Zum Heimspiel ist Oberstenfeld 1 zu Gast. Beginn ist um 11 Uhr in der Schwendier Tennishalle.

Dass die Gegner in den höchsten Klassen auf Verbandsebene keine Laufkundschaft sind, wussten die Schwendier Tenniscracks natürlich schon im Vorfeld. Aber die anstehende Winterhallenrunde hat es ganz besonders in sich, was die Spielstärke der Schwendier Konkurrenten anbelangt. „Alle vier Mannschaften spielen in äußerst schweren Gruppen“, sagt Sportwart Matthias Maurer. Der Klassenerhalt sei das erklärte Ziel, das sicherlich nur mit höchsten Anstrengungen und vielleicht auch mit etwas Glück erreicht werden könne.

Fünf Teams streiten um den Titel

In der Württembergstaffel haben die Schwendier Tennisspieler eine „brutale Gruppe“, wie Maurer es formuliert, erwischt. Fünf Teams kämpfen hier um den württembergischen Mannschaftsmeistertitel, zwei davon werden aber auch als Absteiger am Ende diese Klasse verlassen müssen. Neben Schwendi spielen Vaihingen-Rohr 1, Oberstenfeld 1, Bad Schussenried 1 und Markwasen Reutlingen 1. „Die Gegner von uns sind mit Spielern gespickt, die alle Leistungsklasse eins haben“, stellt Sportwart Matthias Maurer mit sportlichem Respekt fest. Auf das erste Spiel können sich die Herren 1 noch einige Wochen vorbereiten. Dieses findet zwei Tage vor Heiligabend in Oberstenfeld statt. Die erste Damenmannschaft vom TC Oberstenfeld tritt die Reise zum Auftakt der Winterhallenrunde schon am heutigen Samstag an. Reiseziel ist Schwendi. In der Tennishalle wird um 11 Uhr mit den ersten Aufschlägen die Oberligastaffelrunde eingeläutet. Diese zweithöchste Klasse auf Verbandsebene wird den Schwendier Tennisspielerinnen alles abverlangen. Sie spielen in einer Gruppe mit sechs Mannschaften, die Hälfte davon wird nach dem letzten Spieltag die Absteiger stellen.

„Bei dieser Quote mit 50 Prozent Absteigern wird es verdammt schwer, die Klasse zu halten“, schätzt Matthias Maurer. Spaichingen 1, Bietigheim 1, Leinfelden-Echterdingen 1 und Bad Friedrichshall 1 wetteifern in der Schwendier Gruppe – zusätzlich mit Oberstenfeld – um die wichtigen Punkte. Umso mehr wäre es beruhigend, wenn Schwendi morgen mit einem Sieg gegen Oberstenfeld aufwarten könnte. Natürlich unterstützt von den eigenen Fans.

Intensive Vorbereitung

Topspielerin im Schwendier Team ist Maike Nägele. An Nummer zwei wird Eva Riekenbrauck zum Einsatz kommen. Annika Böhme und Lynn Matits komplettieren die Besetzung des Viererteams. Dieses hat sich mit dem neuen Trainer bestens auf diese Aufgabe vorbereitet. Seit ein paar Wochen ist der Spanier Adrian Grimolizzi im Schwendier Trainerteam tätig. „Mit ihm haben wir einen perfekten Trainer gewinnen können und es gefällt ihm in Schwendi sehr gut“, urteilt Matthias Maurer.

Adrian Grimolizzi, 24 Jahre alt, kommt aus Argentinien, hat aber die spanische Staatsbürgerschaft. Dadurch ist er im Herrenteam spielberechtigt. Sein Bruder, Gaston Grimolizzi, arbeitete dieses Jahr für drei Monate während der Sommersaison in Schwendi als Tennistrainer.

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