Ein Festtag für den Besuch vom Bischof

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 Großer Festtag in der Wallfahrtskirche: Bischof Gebhard Fürst spendete 48 Jugendlichen aus der Seelsorgeeinheit Schwendi das Sa
Großer Festtag in der Wallfahrtskirche: Bischof Gebhard Fürst spendete 48 Jugendlichen aus der Seelsorgeeinheit Schwendi das Sakrament der Firmung. (Foto: Privat)
Clemens Schenk

Großer Festtag mit hohem geistlichen Besuch: Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ist am Sonntag höchstpersönlich in die Wallfahrtskirche gekommen, um das Heilige Sakrament der Firmung zu spenden. 48 Jugendliche aus den Pfarrgemeinden Bußmannshausen, Großschafhausen, Orsenhausen, Schönebürg, Schwendi und Sießen im Wald empfingen seinen Segen.

Der Gottesdienst war eine festliche und würdige Feier – zumal die Firmlinge an der Vorbereitung und Gestaltung mitwirkten. Dem Bischof übergaben sie ein Kuvert mit ihren persönlichen Gedanken zu ihrer Firmung. Warum lasse ich mich firmen? Was bedeutet es mir? Diese Fragen haben die Jugendlichen in wenigen Worten beantwortet.

Ein volksnaher Hirte

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“, sagte Bischof Fürst. Daraufhin salbte er die Stirn der Jugendlichen mit Chrisam, um die Bindung zu Jesus zu festigen. Während der Zeremonie standen auch ihre Paten mit am Altar. Bischof Gebhard Fürst zeigte sich als offener und volksnaher Hirte und widmete jedem Firmling ein paar persönliche Worte. „Ich freue mich, hier zu sein“, sagte der Geistliche. „Es ist so schön, mit ihnen zu feiern. Die Jugend ist bildet mit ihrem frischen Glauben ein wichtiges Fundament der Kirche bilden“.

Pastoralreferentin Claudia Holm hatte die Firmlinge gut auf den großen Festtag vorbereitet. Insgesamt gab es drei Treffen mit verschiedenen Schwerpunkten. Das erste beschäftige sich mit der Frage nach dem persönlichen Lebensziel und mit dem Entdecken der von Gott geschenkten Talente. Beim zweiten ging es darum, den eigenen Glaubensweg zu reflektieren. Und Gegenstand des dritten Vorbereitungstreffens war schließlich das Sakrament der Firmung.

„Jeder Jugendliche ist ein lebendiger Stein der Gemeinde“ – Claudia Holm lobte die Firmlinge. Sie hätten alle Angebote gut angenommen und mitgearbeitet. „Es war eine aufgeschlossene Gruppe, die sich intensiv mit dem Glauben beschäftigt hat.“

Eine Jugendband aus Schönebürg unter der Leitung von Ute Davis untermalte den Gottesdienst mit moderner, lockerer Musik und einfühlsamen Gesang. Pastoralreferentin Claudia Holm dankte allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen hatten. Und die Firmlinge bedankten sich ihrerseits bei Claudia Holm für die Planung, Vorbereitung und Durchführung ihrer Firmung.

Im Anschluss an den Festgottesdienst trafen sich noch viele zu einem Stehempfang in der Gemeindehalle, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Bischof Fürst zeigte sich interessiert an der umfassenden Innenrenovation der Wallfahrtskirche. Mesner Frieder Klaiber freute sich über einen Eintrag mit Widmung des Bischofs in sein Mesnerbuch.

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