Das Naturfreibad Schönebürg öffnet ab Freitag seine Pforten

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Zwischen Tennis- und Fußballplatz: Das Schönebürger Naturfreibad hat ab Freitag wieder geöffnet.
Zwischen Tennis- und Fußballplatz: Das Schönebürger Naturfreibad hat ab Freitag wieder geöffnet. (Foto: Bernd Baur/Eddy Polster.)
Bernd Baur

Das Naturfreibad Schönebürg hat von Montag bis Freitag jeweils von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag ist der Badebetrieb von 11 bis 19 Uhr möglich. Der Eintritt für Kinder beträgt ein Euro, Erwachsene zahlen zwei Euro und Familien fünf Euro. Jahreskarten werden heuer nicht verkauft.

Rein in die Fluten für eine Abkühlung bei heißen Temperaturen: Dies ist ab Freitag, 3. Juli nun auch im Naturfreibad in Schönebürg wieder möglich. An diesem Tag öffnet das Bad um 13 Uhr für den allgemeinen Betrieb. Die Badegäste müssen aber – wie überall – die aufgestellten Corona-Regeln beachten.

„Wir müssen unglaublich viele Auflagen einhalten, das wird ein anderer Badebetrieb wie in der Vergangenheit“, stellt die Schönebürger Ortsvorsteherin Paula Scheffold die Besucher schon im Vorfeld auf die Änderungen ein.

Dass überhaupt ein Badebetrieb stattfinden kann, sei die gute Nachricht. Es war das Bestreben der Gemeinde, „das Freibad zu nutzen, wenn auch nur in eingeschränkter Form“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Späth. Bestmöglich wolle die Gemeinde dies nun machen, ein ausgearbeitetes Betriebskonzept bildet hierfür die Grundlage.

Das sind die Regeln

Geändert wurde für dieses Jahr der Zugang zu dem Freibad. Dieser befindet sich jetzt neben dem Feuerwehrgerätehaus. Eine Voranmeldung für Badegäste ist nicht erforderlich. Wer kommt, muss am Eingang seine Kontaktdaten nennen.

Diese werden vom Badepersonal notiert. Möglich ist es auch, einen schon ausgefüllten Bogen mit den Daten mitzubringen. Das entsprechende Blatt kann von der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden. Überhaupt können sich Interessierte oder Badegäste auf der Gemeinde-Homepage über alles informieren, was rund um den Freibad-Besuch 2020 von Bedeutung ist.

Die Kapazität bezüglich der Anzahl der Badegäste ist begrenzt: Höchstens 210 Personen dürfen in das Freibad. Auf dem Gelände bieten ihnen zusätzlich Hinweisschilder eine optische Unterstützung zur Orientierung und Einhaltung der Regeln.

Sowohl im als auch außerhalb des Wassers gilt: Abstand einhalten. Bereiche wie das Volleyballfeld, die schwimmende Insel und die Sprungplattform sind gesperrt. Um einen Begegnungsverkehr im Wasser weitestgehend zu verhindern, erfolgt der Ein- und Ausstieg aus dem Wasser über getrennte Stege. Nur die Außenduschen dürfen verwendet werden.

Sechs Rettungsschwimmer beaufsichtigen den Badespaß

Die Badeaufsicht wird von der Gemeinde Schwendi gestellt. Im Team sind sechs Rettungsschwimmer mit dem Rettungsabzeichen in Silber. Kontinuität ist angesagt, auch bei der Verpachtung des Kioskbetriebes im Freibad.

Sandra Heinz aus Schwendi geht hier in die vierte Saison. Mit einem fünfköpfigen Helferteam übernimmt sie diese Aufgabe. Das Verleihen von Geräten (etwa Tischtennis-Schläger oder Surfbretter) ist dieses Jahr nicht möglich, sagt sie.

Beim Verkauf am Kiosk oder beim Aufenthalt im Biergarten gelten die aktuellen Corona-Gastronomie-Regeln. Eine Mund-Nasen-Bedeckung braucht, wer am Kiosk etwas kauft und den Sanitärbereich nutzt. Bereits am Eingang zum Freibad ist der Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Das Naturfreibad Schönebürg hat von Montag bis Freitag jeweils von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag ist der Badebetrieb von 11 bis 19 Uhr möglich. Der Eintritt für Kinder beträgt ein Euro, Erwachsene zahlen zwei Euro und Familien fünf Euro. Jahreskarten werden heuer nicht verkauft.

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