Christian Wölfle will Bürgermeister werden

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Christian Wölfle
Christian Wölfle (Foto: privat)

Christian Wölfle aus Kleinschafhausen möchte Nachfolger von Günther Karremann als Bürgermeister in Schwendi werden. Der 50-Jährige kündigte gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“ seine Bewerbung auf die Stelle an, die am Freitag erstmals öffentlich ausgeschrieben wurde. Am heutigen Samstag werde er seine Unterlagen in den Briefkasten des Schwendier Rathauses werfen, sagte er.

Christian Wölfle, ledig und Katholik, lebt seit fast fünf Jahren im Schwendier Teilort Kleinschafhausen und arbeitet im Bereich Prävention der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Aufgewachsen in Friedrichshafen und Stuttgart, hat er nach seinem Abitur zunächst die Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolviert. Intensivieren konnte er seine Vorarbeiter- und Bauleitertätigkeiten auf der Technikerschule in Dresden. Seit nunmehr fast 21 Jahren arbeitet er als Aufsichtsperson bei der SVLFG – 15 Jahre in Berlin und seit nahezu fünf Jahren in der Region Oberschwaben/Schwäbische Alb.

Er habe von der Pieke auf gelernt und zehn Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet, schreibt Wölfle in einer eigenen Pressemitteilung. Seit mehr als 20 Jahren wiederum sei er bei der SVLFG, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, tätig. „Mir sind beide Bereiche sehr vertraut“, erklärt Christian Wölfle. „Die Kombination von handwerklichem Tun und die langjährige Arbeit in einer Verwaltung mit deren Strukturen sind eine hervorragende Voraussetzung für die Arbeit als Bürgermeister“, meint er.

„Schwendi und seine Ortsteile können sich sehen lassen, zahlreiche Möglichkeiten für Erholung und Freizeit in der Natur, neue Baugebiete, die günstige geographische Lage, angesiedelte Gewerbebetriebe sowie Dienstleistungsunternehmen und die Industrie, aber vor allem auch ein intaktes und hervorragend funktionierendes Vereinsleben sind nur einige Vorteile der Gemeinde Schwendi und bieten für Groß und Klein ein attraktives Lebensumfeld“, fügt Wölfle an. An diese Themen wolle er anknüpfen und an ihnen weiterarbeiten. „Schwendi braucht auch weiterhin eine starke Position im Landkreis“, erklärt er. Außerdem möchte Wölfle „das hervorragend ausgeprägte Ehrenamt unterstützen und die Bürgerbeteiligung stärken“.

Vorstellen möchte sich der parteilose Kandidat bei Haus- und Firmenbesuchen sowie bei Veranstaltungen in Schwendi und den Ortsteilen Bußmannshausen, Großschafhausen, Orsenhausen, Schönebürg und Sießen im Wald.

Die Wahl findet am Sonntag, 24. März, statt. Möglicher Stichwahltermin ist der 7. April.

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