Schwäbische Zeitung

„Sexualerziehung im frühen Kindesalter – muss das sein???“ lautet das Thema eine Vortrags, zu dem das Kinder- und Familienhaus in Schemmerhofen am Freitag, 15. November, einlädt. Die Veranstaltungin den Räumen des Kinderhauses dauert von 9 bis 11 Uhr. Referentin ist Elfi Eyssel, Fortbildnerin für Sexualerziehung.

Kinder sind neugierig auf sich selbst und auf alles, was ihnen begegnet. Vom Babyalter an sind sie mit ihrem Körper, seinen Besonderheiten und Veränderungen beschäftigt. Mit allen Sinnen erkunden und entdecken sie ihre immer größer werdende Welt. Das Bedürfnis nach Geborgenheit, Zärtlichkeit und Nähe, die Freude und Lust am eigenen und anderen Körper, aber auch Ängste und Unsicherheiten sind Äußerungen kindlicher Sexualität. Das hört sich ganz plausibel an. Aber wer kennt nicht die Situation, dass Kinder sehr neugierig aufeinander zugehen und nicht nur im Bilderbuch die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen beobachten wollen, sondern auch einmal live? Wir Erwachsene reagieren dann sehr unterschiedlich: von Verständnis und Unterstützung bis hin zur Empörung. Doch wie reagieren sie richtig? Wie können sie ihren Kindern begegnen, wenn wir selbst unsicher sind? Wie gehen sie mit Grenzen und Grenzüberschreitungen um? Wie entwickelt und äußert sich kindliche Sexualität und wie kann eine sexualfreundliche Erziehung aussehen? Das sind nur einige Fragen, um die es bei der Veranstaltung im Rahmen der Elternschule der Katholischen Erwachsenenbildung geht. Die Teilnehmergebühr beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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