Mia Eickmann (links) musste sich mit dem SV Alberweiler gegen Eintracht Frankfurt (hier mit Nathalie Engelmann) mit einem Remi
Mia Eickmann (links) musste sich mit dem SV Alberweiler gegen Eintracht Frankfurt (hier mit Nathalie Engelmann) mit einem Remis begnügen. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

SV Alberweiler – Eintracht Frankfurt 1:0 (1:1). SVA: Bozenhardt – Kopf, Temaj, Hagg, Ebinger (76. Birk), Kunz, Jerg, Eickmann, Ellgass, Frisch, Schlitter. Tore: 1:0 Temaj (4.), 1:1 Beck (63.). SR.: Jessica Mast (SV Mietingen). Z: 200.

Der SV Alberweiler hat in der Die B-Juniorinnen-Bundesliga im dritten Heimspiel in Folge in der Hessenbühl-Arena gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt leichtfertig drei Punkte verschenkt. Die Partie endete vor 200 Zuschauern mit 1:1 (1:0).

Dabei war es ein Spiel auf ein Tor, Frankfurt hatte lediglich einen Torschuss auf das Alberweiler Tor und der führte zum mehr als schmeichelhaften Ausgleich. SVA-Trainer Dominik Herre: „Wir haben es mehrfach verpasst, das zweite Tor zu erzielen, dabei standen Pfosten, Latte und eine gewisse Portion Unvermögen im Weg. Die Mannschaft muss selbst in sich gehen. Vor dem Tor müssen wir einfach den Killerinstinkt zeigen. Wir haben uns selbst geschlagen und Frankfurt den Punkt geschenkt.“

Frankfurt hat die gesamten 80 Minuten mit zehn Spielerinnen um den Strafraum herum verteidigt, dennoch waren mehrere Tormöglichkeiten vorhanden. Bereits in der 2. Spielminute stand Solveig Schlitter alleine vor dem Frankfurter Tor, schoss den Ball jedoch vorbei. In der 4. Minute wurde Solveig Schlitter 25 Meter vor dem Tor gefoult. SVA-Spielführerin Laureta Temaj verwandelte den anschließenden Freistoß unhaltbar für die Frankfurter Keeperin Michelle Häuser direkt in den Torwinkel zur 1:0-Führung. Malin Frisch und Vera Ellgass vergaben vor der Pause die besten Chancen zum 2:0.

Nach der Halbzeit brauchte der SVA etwas Anlaufzeit, dann vergaben Schlitter (46.), Ellgass (48.) und Frisch (49.) weitere gute Möglichkeiten. Im Anschluss an einen Eckball hätte es zudem Handelfmeter für den SVA geben können. In der 51. Minute erneut eine knifflige Szene: Frisch wurde im Zentrum am Trikot gezogen, kam verzögert zum Ball und traf dabei unglücklich die Frankfurter Keeperin, die mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Nachdem Chantal Ebinger (2) und Ellgass drei weitere Chancen vergeben hatten, fiel wie aus dem Nichts der Ausgleich. Nach einem Ballverlust schoss Frankfurt den Ball hoch nach vorne, die ganze Alberweiler Hintermannschaft inklusive Torhüterin Laura Bozenhardt reagierte nicht und Linn Beck schob den Ball zum 1:1 ein. Es fühlte sich wie ein Schock an, in der Folgezeit gab es keine nennenswerten Szenen mehr.

Herre nach dem Spiel: „Im Fußball rächt es sich meistens, wenn man seine Chancen mehrfach nicht nutzt. Das ist das einzige Manko, was ich der Mannschaft vorwerfen kann. Das Spiel ist nun abgehakt, nun gilt es den Blick nach vorne zu richten und den Fokus auf das kommende Heimspiel gegen den FC Bayern München zu legen.“ Bevor es in der Bundesliga am Samstag, 13. Oktober, um 14 Uhr zur Partie gegen den FC Bayern kommt, spielt der SVA am Mittwoch, 10. Oktober, um 18.30 Uhr in der zweiten Rundes des WFV-Pokals beim SV Unlingen (Verbandsstaffel Süd).

SV Alberweiler – Eintracht Frankfurt 1:0 (1:1). SVA: Bozenhardt – Kopf, Temaj, Hagg, Ebinger (76. Birk), Kunz, Jerg, Eickmann, Ellgass, Frisch, Schlitter. Tore: 1:0 Temaj (4.), 1:1 Beck (63.). SR.: Jessica Mast (SV Mietingen). Z: 200.

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