SVA-Trainer Kalmbach geht zuversichtlich ins Spitzenspiel

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Der SV Alberweiler (hier Svenja Herle) ist zu Hause im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt gefordert.
Der SV Alberweiler (hier Svenja Herle) ist zu Hause im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt gefordert. (Foto: Archiv: Peter Herle)
Schwäbische Zeitung
Sportredakteur

Der SV Alberweiler empfängt in der Frauenfußball-Regionalliga Süd im Spitzenspiel Eintracht Frankfurt. Es ist das Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Spitzenreiter. Anstoß in der Alberweiler Hessenbühl-Arena ist am Sonntag um 13 Uhr.

Sieben Punkte Rückstand hat der SVA vor der Partie auf den kommenden Gegner. Allerdings hat die Eintracht bereits 19 Spiele absolviert und Alberweiler erst 17. Mit einem Sieg könnte der SVA also seine Chance auf den Meistertitel wahren und hätte es dann auch wieder selber in Hand. „Mit einem Heimsieg sähe es richtig gut aus“, sagt auch Alberweilers Trainer Peter Kalmbach. Intern sei das Thema Meisterschaft aber kein Thema, weil noch zu viele Spiele in kurzer Zeit anstünden. „Es müsste schon alles optimal laufen. In den nächsten vier Wochen haben wir mehr Spiele zu absolvieren als Trainingseinheiten“, so der SVA-Trainer. „Jetzt konzentrieren wir uns voll auf Sonntag und wenn wir da erfolgreich sind, dann sehen wir weiter.“

1:2-Niederlage im Hinrundenspiel

Mit Blick auf das Spitzenspiel ist Kalmbach zuversichtlich. „Die Mannschaft ist gut drauf. Sie hat am Mittwoch gut trainiert“, sagt er. Zudem habe sein Team beim 2:2 in Nürnberg am Ostermontag ein klasse Spiel abgeliefert. „Vorher wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Hinterher waren wir enttäuscht“, so der SVA-Trainer. „Wir haben uns einfach nicht belohnt für eine gute Leistung.“ Gegen Eintracht Frankfurt soll nun alles versucht werden, um zu gewinnen. „Es ist ein Heimspiel, da treten wir mit unseren Zuschauern im Rücken eh anders auf“, blickt Kalmbach voraus. Und dann ist da auch noch die 1:2-Niederlage aus dem Hinrundenspiel. „Da waren wir in der ersten Halbzeit gleichwertig, in den zweiten 45 Minuten haben wir dominiert. Frankfurt hat aus zwei Standards zwei Tore gemacht“, erinnert sich der SVA-Trainer.

Beste Auswärtsmannschaft

Alberweiler hat demnach noch eine Rechnung offen mit der Eintracht, die es zu begleichen gilt. „Wir müssen vor allem bei den Standards hellwach sein und ansonsten unser Spiel spielen“, lautet Kalmbachs taktische Marschroute. Um die drei besten Torschützinnen der Eintracht – Kaho Fushiki (8 Treffer), Annika Leber (8), Rosalie Sirna (8) – weiß der SVA-Trainer. „Da schauen wir aber nicht drauf, es gilt alle im Griff zu haben, nicht nur die drei“, sagt Kalmbach, für den Frankfurt, die beste Auswärtsmannschaft der Liga (9 Spiele/19 Punkte) leichter Favorit ist. „Das versuchen wir aber durch unseren Heimvorteil wettzumachen.“ Bei diesem Unterfangen kann der SVA-Trainer personell aus dem Vollen schöpfen.

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