Der SV Schemmerhofen (hier Kim-Joel Lück) trifft auf den Donau-Bezirksligisten Sportfreunde Hundersingen.
Der SV Schemmerhofen (hier Kim-Joel Lück) trifft auf den Donau-Bezirksligisten Sportfreunde Hundersingen. (Foto: Volker Strohmaier)
Marc Kuschick

Der SV Schemmerhofen trifft am Samstag in der ersten Runde des Fußball-Verbandspokals auf den Bezirkspokalsieger Donau, die Sportfreunde Hundersingen. Der Gast ist in der Bezirksliga Donau beheimatet. Damit ist Hundersingen der höherklassige Verein. Aber genau darin liegt der Reiz. Anstoß der Partie ist am Samstag um 17.30 Uhr auf dem Sportplatz in Schemmerhofen.

„Es ist eine tolle Möglichkeit, sich mit höherklassigen Mannschaften zu messen“, sagt Jochen Scheu, Co-Trainer des SV Schemmerhofen. „Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir diese Teams auch mal schlagen können.“ In der Tat stand der SVS in den vergangenen beiden Spielzeiten ebenfalls im Bezirkspokalfinale, musste sich aber beide Male geschlagen geben. „Pokal ist immer ein Highlight. Den Spielern gefällt es vor 400 bis 500 Zuschauern zu spielen“, erklärt der Abteilungsleiter des SVS, Ralf Weckenmann. „Da sind sie richtig hungrig drauf.“

Der Gegner aus Hundersingen war für den WFV-Pokal allerdings nicht das Wunschlos. „Es wäre schön gewesen, einen größeren Verein zugelost zu bekommen“, so Weckenmann. „Der enge Spielplan fordert einiges von uns. Gerade in den unteren Spielklassen sind die Spieler im August einfach im Urlaub.“ Dazu kommen zwei Langzeitverletzte in der Viererkette. Mit der Terminplanung des Bezirks und des Verbands ist Weckenmann nicht zufrieden. Sollte der SVS die SF Hundersingen schlagen, wäre die zweite Runde bereits kommende Woche.

Am Wochenende darauf steht die erste Begegnung in der Kreisliga A an und unter der Woche dann die zweite Runde des Bezirkspokals. Bis Ende August wären das, ein Sieg gegen Hundersingen vorausgesetzt, sechs Spiele in diesem Monat. Bei einem dünn besetzten Kader keine einfache Aufgabe.

Neuer Trainerstab

Jochen Scheu selbst stand bis zum Ende der vergangenen Saison noch selbst für den SVS auf dem Platz. Als der Verein nach seinem Karriereende auf ihn zukam und ihm einen Platz im Trainerstab – diesem gehören nun auch Oliver Seifert und Roland Reichart an – anbot, war die Zusage Herzenssache. „Gerade mit der jungen Mannschaft, die wir diese Saison haben, freut es mich, als Bindeglied zwischen Trainerstab und Mannschaft fungieren zu können“, sagt Scheu. „Schlechter als letzte Saison wollen wir nicht sein. Das heißt Platz drei oder besser“, erklärt Weckenmann. Jochen Scheu ist da etwas zurückhaltender: „Da muss man abwarten, wie wir in die Saison kommen. Viel hängt davon ab, wie wir in den ersten Spielen auftreten.“ Dazu komme, dass sich die Mannschaften in der Liga ebenfalls gut verstärkt haben und mit dem SV Alberweiler eine Mannschaft hinzugekommen ist, die sich lange Jahre in der Bezirksliga gut präsentiert hat.

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