Noch gibt es viel zu tun bis zum Montag, auf der Baustelle in der Mühlbachschule. Doch Bauamtsleiter Markus Lerch (links) und Bü
Noch gibt es viel zu tun bis zum Montag, auf der Baustelle in der Mühlbachschule. Doch Bauamtsleiter Markus Lerch (links) und Bürgermeister Mario Glaser sind zuversichtlich. (Foto: Fotos: Andreas Spengler)
Andreas Spengler

Die Bauarbeiten an der Mühlbachschule liegen im Plan und die wichtigen Zugänge werden rechtzeitig zum Schulbeginn am Montagmorgen fertig. Das hat Schemmerhofens Bürgermeister Mario Glaser bekanntgegeben.

Noch stehen Gerüste, Leitern, Baumaterial, wo schon in wenigen Tagen Kinder durch das Schulhaus eilen werden. „Man kann sich’s noch schlecht vorstellen“, sagt Bürgmeister Glaser. Doch die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. „Das war ein Husarenritt mit Punktlandung.“

Am Montag beginnt an der Mühlbachschule das neue Schuljahr, dann soll zumindest ein Großteil der Räume in den Altbauten der 60er und 80er Jahre wieder begehbar sein. Zwischen Absperrgittern und Pressspanwänden wurden Fluchträume geschaffen, Zugänge zu den Klassenräumen freigeräumt und ganze Räume saniert. Am Sonntag steht noch die Reinigung auf dem Programm. Doch bei aller Schnelligkeit: Die Belastungen für die Schüler dürften vor allem in den ersten Wochen weiter groß sein: „Hier findet eben Unterricht auf der Baustelle statt“, sagt Glaser. Er betont aber auch: „Die staub- und lärmintensiven Arbeiten sind bis Montag großteils erledigt.

Dach mehr als zwei Meter höher

In den Herbstferien stehen dann weitere größere Arbeiten in den Räumen der Gemeinschaftsschule auf dem Plan, unter anderem auch ein neues Lehrerzimmer. Im 60er und 80er Jahre Bau wird zudem das Dach um mehr als zwei Meter höher gebaut, zudem sollen Fenster und Geländer den Blick auf den zum Teil überdachten Innenhof freigeben (SZ berichtete). Die gesamten Bauarbeiten werden „definitiv“ zum nächsten Schuljahr 2018 fertig sein, so Glaser. Das geplante Blockheizkraftwerk (BHKW), das unter anderem die Schule und die Kita mit Wärme und Strom versorgen kann, wird voraussichtlich im November in Betrieb gehen. Bislang ist die Bodenplatte montiert, die Seitenwände liegen bereit. Der Termin sei aber noch nicht sicher.

Besonders die neuen Fünft- und die Zehntklässler bekommen die Sanierungen in der Schule zu spüren. Die Zehntklässler werden das kommende Schuljahr über im Mühlbachsaal unterrichtet. Die rund 60 Fünftklässler beziehen zum Schulbeginn die provisorischen Räume in der Turnhalle.

Unterricht in Umkleidekabinen

Für Lehrer und Schüler dürfte vor allem der Unterricht in den Umkleidekabinen schwierig werden. „Das ist pädagogisch eine Herausforderung“, sagt Glaser. Dort wurden die so genannten Inputräume eingerichtet, in den Schülern einen Teil des Unterrichts verbringen.

Voraussichtlich bis zu den Herbstferien muss die Turnhalle als Ausweichraum herhalten. Die Schemmerhofer Vereine müssen solange auf andere Hallen ausweichen.

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