Jugendliche zeigen sich solidarisch

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Das „Aufhofener Käpelle“ in Schemmerhofen erstrahlte in Rot.
Das „Aufhofener Käpelle“ in Schemmerhofen erstrahlte in Rot. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Jugendliche der Seelsorgeeinheit Schemmerhofen und der Jugend 2000 haben sich beim „Red Wednesday“ solidarisch mit verfolgten Christen weltweit gezeigt. Sie ließen die Wallfahrtskirche „Aufhofener Käpelle“ in Schemmerhofen in Rot erstrahlen.

Wie die Kirchengemeinde mitteilt, mache das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not mit dem „Red Wednesday“ auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen aufmerksam. In vielen Ländern werden rund um diesen Tag hunderte Kathedralen, Kirchen, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt.Bereits seit 2015 gibt es weltweit solche Aktionstage. 2015 erstrahlte erstmals die Christusstatue in Rio de Janeiro in Rot, 2016 der Trevibrunnen in Rom, 2017 Sacré Coeur in Paris und un selben Jahr auch das britische Parlamentsgebäude und Westminster Abbey sowie die Kathedrale in Manila. Spektakulär war es, als am 24. Februar 2018 das Kolosseum rot aufflammte.

Nach Angaben des Weltverfolgungsindex von Open Doors sind derzeit rund 260 Millionen Christen von „hoher bis extremer Verfolgung“ betroffen und damit die Religionsgruppe, die im Vergleich zu anderen Religionen am meisten unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden hat.

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