Fackelfest zum Anschluss an das Gasnetz

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 Die Ortsvorsteher Anton Hinsinger (Schemmerberg) (v.l.) und Fabian Egle (Alberweiler) mit Stefan Weis, Vertreter der Netze Südw
Die Ortsvorsteher Anton Hinsinger (Schemmerberg) (v.l.) und Fabian Egle (Alberweiler) mit Stefan Weis, Vertreter der Netze Südwest, und Bürgermeister Mario Glaser symbolisieren nach der Entzündung der Gasfackeln die neue Infrastruktur. (Foto: Josef Aßfalg)
Josef Aßfalg

Die Gemeinde Schemmerhofen kann jetzt flächendeckend in allen Teilorten auf das Erdgasnetz der Netze Südwest zugreifen. Rund 20 Kilometer Gasleitungen wurden verlegt. Aus diesem Anlass hat Netze Südwest die Gesamtgemeinde am Dienstag zu einem Fackelfest mit Entzündung der Gasfackeln auf den Rathausplatz in Schemmerhofen eingeladen.

Die Gemeinde Schemmerhofen hat mit dem Gasverteilnetzbetreiber Netze Südwest 2016 für die Teilorte Alberweiler, Altheim, Aßmannshardt und Schemmerberg einen Konzessionsvertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen.

Flächendeckendes Netz

Damit hat sich Schemmerhofen den Zugang zum klimafreundlichen Energieträger Erdgas langfristig gesichert. Netze Südwest hat in diesen Teilgemeinden von 2017 bis 2019 rund 20 Kilometer Gasleitungen verlegt. Die Ortschaft Ingerkingen wird bereits seit mehr als 20 Jahre von Netze Südwest mit Erdgas versorgt.

„Wir freuen uns, dass wir den Energieträger Gas jetzt flächendeckend in der Gesamtgemeinde anbieten können“, sagte Bürgermeister Mario Glaser bei seiner Ansprache. Die Entzündung der Gasfackeln symbolisiere die neue Infrastruktur in den Schemmerhofer Ortsteilen.

Im Zuge des Ausbaus habe Netze Südwest gleichzeitig auch Leerrohre für eine spätere Breitbandanbindung mit verlegt, so der Bürgermeister. Glaser dankte dem Musikverein Schemmerhofen für die Verköstigung und für die musikalische Umrahmung der Feier von der Holzbläsergruppe „Holzartissimo“.

Stefan Weis von Netze Südwest lobte die rege Teilnahme der Bürger an der Interessens-Abfrage. „Das hat uns die Planung erleichtert“, resümierte Weis. 35 Prozent der Haushalte in den Teilgemeinden seien an das Gasnetz angeschlossen worden, „das ist eine hohe Quote“.

Fackeln als Symbol

Zudem hat die Netze Südwest unter den Interessenten eines Gasanschlusses einen hochwertigen Gasgrill verlost. Das Los fiel auf einen Bürger aus Schemmerberg, der beim Fackelfest nicht anwesend war. Seinen Gewinn kann er jedoch im Schemmerhofer Rathaus abholen.

Das Entzünden der Gasfackeln durch Mario Glaser und Stefan Weis, sowie die Ortsvorsteher Anton Hinsinger (Schemmerberg) und Fabian Egle (Alberweiler), tauchte den Rathausplatz in ein buntes Licht und wärmte die rund 60 umstehenden Besucher.

„Erdgas bietet breite Einsatzmöglichkeiten“, sagte Stefan Weis im Gespräch mit dem freien Mitarbeiter der SZ. So könnten beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie Blockheizkraftwerke oder Brennstoffzellen mit Erdgas betrieben und damit gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt werden.

Wetterbedingt fand die Bewirtung der Gäste im Foyer des Rathauses statt. Der Musikverein Schemmerhofen und die Holzbläsergruppe „Holzartissimo“ umrahmten das Fackelfest der Gemeinde musikalisch.

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