Freuen sich über die gut funktionierende SGM: (von links) Tim Schütt (Abteilungsleiter des SV Schemmerberg), Christian Braig (f
Freuen sich über die gut funktionierende SGM: (von links) Tim Schütt (Abteilungsleiter des SV Schemmerberg), Christian Braig (früherer Abteilungsleiter des SV Altheim) und Braigs Nachfolger Nico Birk. (Foto: Privat)
August Braun

Am kommenden Sonntag, 7. April (Anstoß: 15 Uhr), empfängt die SGM Altheim/Schemmerberg in Schemmerberg den SV Alberweiler.

Bereits in der fünften Saison treten die Vereine der beiden Schemmerhofer Teilorte Altheim und Schemmerberg in der Fußball-Kreisliga gemeinsam an. Eine „Ehe“, bei der es schon Höhen und Tiefen gab. Wie bei fast allen Fusionen führte ein akuter Spielermangel auf beiden Seiten zu diesem Schritt.

„Bei beiden Vereinen bestand die Reservemannschaft nur noch aus AH-Spielern. Die meisten waren nicht mehr bereit, sich noch eine weitere Spielzeit durchzuquälen“, erinnert sich Christian Braig, bis vor Kurzem noch Abteilungsleiter beim SV Altheim. Beide Mannschaften spielten in der Saison 2012/13 noch getrennt in der Kreisliga B. In der Abschlusstabelle belegte der SV Altheim damals den achten Rang, der SV Schemmerberg war Vorletzter. Sportlich zeigte der Daumen nach unten.

Gegen so manche Widerstände in beiden Vereinen wurde dann vor der Spielzeit 2013/14 die SGM Altheim/Schemmerberg aus der Taufe gehoben. „Schließlich führte man in der Vergangenheit gegen den jeweiligen Fusionspartner erbitterte Derbys“, sagt Christian Braig. Geografisch habe nichts dagegen gesprochen, so mancher Spieler habe es zum „gegnerischen Sportplatz“ näher als zum eigenen gehabt. „Der Anteil an Spielern rekrutiert sich meist ziemlich genau zu 50 Prozent aus Altheim und zu 50 Prozent aus Schemmerberg, wobei im Moment die Schemmerberger leicht die Nase vorne haben“, so Braig.

Die Saison 2013/14 verlief sportlich prächtig. Inter Laupheim und die neu gegründete SGM Altheim/Schemmerberg bestimmten die Spielzeit. Inter Laupheim hatte in der Schlussabrechnung einen Punkt mehr auf dem Konto und wurde Meister. Die SGM musste in die Relegation, siegte aber gegen die SF Schwendi II und stieg ebenfalls in die Kreisliga A auf. Die Freude darüber dauerte bis zum 3. Juni 2017. An diesem Tag musste die SGM Altheim/Schemmerberg in die Kreisliga B absteigen. „Einige Kritiker dachten nun, dass jetzt der Laden wieder auseinanderfliegt, aber wir standen zusammen und meisterten die sportliche Dürreperiode“, so Braig.

Nur eine Saison in der Kreisliga B

Nur eine Saison lang spielte die SGM in der Kreisliga B. Zwar musste man die Meisterschaft dem starken SV Mittelbuch überlassen. Das anstehende Relegationsspiel am 15. Juni vergangenen Jahres in Äpfingen gegen Inter Laupheim wurde aber bravourös mit 4:1 gewonnen. Als Aufsteiger kann die SGM mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Altheim/Schemmerberg belegt derzeit den neunten Tabellenplatz in der Kreisliga A II.

Tim Schütt, Abteilungsleiter des SV Schemmerberg, pflichtet Christian Braig in allen Punkten bei. „Die jeweiligen Heimspiele werden abwechselnd in Altheim beziehungsweise in Schemmerberg ausgetragen. Die Eintrittsgelder sowie die Einnahmen aus dem Sportheim bekommt immer der gastgebende Verein“, sagt Schütt. „Anfallende Ausgaben werden geteilt. Wir fahren mit dieser Regelung ganz gut.“

Auch in puncto Sportheim ergänzen sich die beiden Vereine. „Der SV Schemmerberg hat zweifellos das größere, schickere und besser ausgestattete Domizil. Beim SV Altheim geht es enger zu. Ein Umstand, der schon oft für beste Stimmung bei diversen Festen sorgte“, sagen beide Vereinsvertreter unisono.

Am kommenden Sonntag, 7. April (Anstoß: 15 Uhr), empfängt die SGM Altheim/Schemmerberg in Schemmerberg den SV Alberweiler.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen