Alberweiler steht vor großer Aufgabe

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 Der SV Alberweiler (r. Nina Seitz im WFV-Pokalspiel in Eglofs) empfängt am Sonntag eine ambitionierte Mannschaft aus Frankfurt
Der SV Alberweiler (r. Nina Seitz im WFV-Pokalspiel in Eglofs) empfängt am Sonntag eine ambitionierte Mannschaft aus Frankfurt. (Foto: Peter Herle)
Marc Kuschick

Nach dem souveränen Sieg der Fußballerinnen des SV Alberweiler im Pokal in Eglofs kehrt nun für die Mannschaft der Ligaalltag zurück. Am Sonntag, 7. Oktober, empfangen die Oberschwäbinnen die Frankfurter Eintracht zu ihrem dritten Heimspiel dieser Regionalliga-Saison. Anpfiff auf dem Sportplatz in Alberweiler ist am Sonntag um 11 Uhr.

Die Ergebnisse der SVA-Frauen waren zuletzt nicht den eigenen Vorstellungen entsprechend. Und nun kommt eine Mannschaft, die zu Saisonbeginn den Aufstieg öffentlich als Saisonziel artikulierte. Aber auch die Hessinnen hinken ihren Ansprüchen hinterher. So steht Eintracht Frankfurt nach sechs Spielen bei zehn Punkten, was momentan Tabellenplatz sechs bedeutet.

Dabei ist das Team verantwortlich für die einzigen drei Punkte, die der SV Frauenbiburg in dieser Saison bislang sammeln konnte. Frauenbiburg verlor zu Saisonbeginn in Alberweiler als deutlich unterlegenes Team mit 0:2.

„Von dieser Niederlage der Eintracht bin ich auch etwas überrascht“, sagt SVA-Trainerin Chantal Bachteler. „Für mich ist Frankfurt nach wie vor der Favorit auf den Aufstieg.“ Das liegt auch daran, dass im Kader der Eintracht einige ehemalige Bundesligaspielerinnen stehen. Den SVA erwartet also ein starker Gegner, der auch individuell gut besetzt ist, auch wenn es in Frankfurt zuletzt einige Verletzungsprobleme gegeben haben soll. „Das würde auch den durchwachsenen Saisonstart erklären“, stellt Bachteler fest.

Gute Stimmung

Die eigenen Ansprüche haben sich beim SVA ein wenig verschoben, auch wenn sich die Stimmung in der Mannschaft wieder zum Positiven bewegt HAT. „Der Eindruck im Training war sehr gut. Da war richtig Tempo drin. Das Pokalspiel tat uns sehr gut und hat uns doch deutlichen Aufwind gegeben“, erklärt die Trainerin. Außerdem steht Chantal Bachteler der volle Kader zur Verfügung.

Der Respekt vor den Gästen ist dennoch groß: „Wir wollen nicht verlieren. Das Wichtigste ist, dass wir mal wieder ohne Gegentor bleiben. Und dann wollen wir unsere wenigen Chancen gut nutzen.“ Dass es eine Vielzahl von Chancen für die Frauen des SVA geben wird, wie in den vorangegangenen Spielen, davon geht Bachteler nicht aus. Kompakt stehen und Chancen nutzen – das ist etwas, das der SVA zwar zuletzt nicht immer gezeigt hat, aber sicher etwas, das der SVA kann.

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