Alberweiler erwartet nächste schwere Aufgabe

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Der SV Alberweiler (rechts Lena Bucher) ist zu Gast beim 1. FC Nürnberg.
Der SV Alberweiler (rechts Lena Bucher) ist zu Gast beim 1. FC Nürnberg. (Foto: Archiv: Peter Herle)
Marc Kuschick

Die Frauen des SV Alberweiler stehen in der Fußball-Regionalliga Süd vor der nächsten großen Aufgabe. Am Sonntag geht es zum 1. FC Nürnberg. Im Hinrundenspiel auf eigenem Platz konnte das Team von Chantal Bachteler den Club aus Mittelfranken mit 1:0 bezwingen. Das Spiel beim 1. FC Nürnberg beginnt am Sonntag um 14 Uhr.

„Sie standen mit zwei Viererketten sehr tief. Ich hätte mehr Offensivdrang erwartet“, sagte die Trainerin des SVA damals im Anschluss an das Hinrundenspiel. Dies wird am Sonntag wohl nicht der Fall sein. „Ich denke, der Trainer hat gemerkt, dass dies die falsche Taktik war. Das wird auf jeden Fall ein sehr schweres Spiel“, so Bachteler. „Nürnberg wird sicher Druck machen, gerade auf eigenem Platz.“ Des Weiteren erwartet sie im Gegensatz zu den letzten Partien eine weniger körperliche als eher technische Herausforderung. Diese Stärke der Mittelfränkinnen resultiert nicht zuletzt aus dem professionellen Umfeld, über das der „Club“ verfügt. „Schon allein die Sportanlagen, die sie haben, sind ganz anders als die bei uns. Wie Ingolstadt, Freiburg oder Frankfurt auch, profitieren sie natürlich von den Herrenmannschaften“, erläutert Bachteler.

Cumert kämpft mit alter Verletzung

Dazu kommt, dass der SVA ein wenig von personellen Sorgen geplagt ist. Die Siegtorschützin aus dem Hinrundenspiel, Ecem Cumert, kämpft mit einer alten Verletzung, Nina Seitz mit dem Abitur. Lena Rädler konnte krankheitsbedingt nicht trainieren und Alberina Syla ist auf Reisen mit der Nationalmannschaft des Kosovo. „Die Trainingsbeteiligung war demnach nicht so, wie man es sich vor so einem Spiel wünscht“, konstatiert die SVA-Trainerin. „Aber die, die da waren, haben sich stark präsentiert.“ Keine Spur mehr also, von den Mängeln in puncto Einstellung. „Da muss man drüber sprechen, das haben wir. In der zweiten Halbzeit gegen München hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt“, so Bachteler.

Zwischen Alberweiler und Nürnberg liegen neun Punkte und drei Tabellenplätze, mit der besseren Position für den SVA. Weder nach oben noch nach unten ist für beide Teams noch viel möglich. Für Bachteler kein Grund, die Saison vorzeitig zu beenden: „Jeder will so viele Punkte holen, wie er kann. Wofür das dann am Ende reicht, muss man sehen. Unser Ziel ist es, auf Platz drei zu bleiben.“

Ein schweres Spiel steht als für den SVA vor der Tür. Mit einem Punkt wäre Bachteler zufrieden. „Drei wären natürlich super, aber es wird schon sehr schwer werden.“

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