Ärger über Hundekot und freilaufende Tiere

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Schwäbische Zeitung

In Schemmerhofen und Aßmannshardt sind Klagen über Hundehalter eingegangen. Wie die Gemeinde mitteilt, sei sie von der Naturschutzbehörde informiert worden, dass an den Renaturierungsstellen der Riß, im Ried zwischen Schemmerhofen und Schemmerberg, Hunde frei laufen gelassen werden und die Hundebesitzer mit Ihren PKWs direkt an den Renaturierungsstellen parken.

Jetzt weist die Gemeindeverwaltung ausdrücklich daraufhin, dass Hunde dort nicht frei laufen gelassen werden dürfen. Das ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng verboten. Ebenso dürfen keine Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen Grund beeinträchtigt oder gestört werden. „Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld verhängt wird“, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Ärger gibt es offenbar auch mit Hundehaltern in Aßmannshardt. „Immer wieder gehen bei der Ortsverwaltung Klagen aus der Bevölkerung über Belästigungen durch Hunde ein“, schreibt die Gemeinde. Das Problem sei in der vergangenen Zeit an den Wiesen und Feldrändern im Bereich Burrenweg, Gartenweg, Leinhauser Straße, Weihergasse und Ziegelei aufgefallen, wo vermehrt Hundekot gefunden worden sei.

„Bitte nutzen Sie Hundekottüten und entsorgen diese in die dafür vorgesehen Entsorgungsaufsteller oder in Ihrem privatem Müll“, fordert die Gemeinde und appelliert zudem an die Hundebesitzer, „ihr Tier so zu halten, dass davon keine Belästigung und Gefährdung ausgeht“.

Im Innenbereich und auf öffentlichen Straßen und Gehwegen müssen Hunde an der Leine geführt werden. „Ansonsten dürfen Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht herumlaufen“, betont die Ortsverwaltung Aßmannshardt.

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