Geschäftsführer Götz Maier (hinten, v.l.) und SZ-Geschaftsführerin Juliana Rapp eröffneten am Freitag mit Schulleiter Werner Eg
Geschäftsführer Götz Maier (hinten, v.l.) und SZ-Geschaftsführerin Juliana Rapp eröffneten am Freitag mit Schulleiter Werner Egger offiziell die Leseecke. Mit dabei: die Vertreter der SMV, Lena Schaidnagel, Milena Vogt und Lukas Hahn. (Foto: Jannick Nessensohn)
Jannick Nessensohn

Künftig haben die Schüler der Abt-Hermann-Vogler-Schule in Rot an der Rot jeden Tag Zugang zur aktuellen Ausgabe der „Schwäbischen Zeitung“. Jeweils zwei Exemplare gibt es für die Schüler der Grund- und Werkrealschule zum Lesen. Ermöglicht wird das vom Arbeitgeberverband Südwestmetall Ulm. Geschäftsführer Götz Maier und SZ-Geschäftsführerin Juliana Rapp haben am Freitag mit Schulleiter Werner Egger und der SMV offiziell die Leseecke eröffnet.

„Zeitung ist vielleicht nicht das schnellste Medium, aber es bietet sowohl aktuelle Nachrichten als auch fundiert recherchierte Hintergrundinformationen zu einem Thema“, sagte Götz Maier. „Kein anderes Medium schafft es so gut, lokale Neuigkeiten in Kultur, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit differenziert aufzubereiten. Und diese Informationen kommen dann gebündelt nach Hause.“

Leseecke im Aufenthaltsraum

„Kultur und Bildung vermitteln, das ist grundsätzlich unser Auftrag als Schule“, ergänzte Werner Egger. „Als sich das Angebot ergab, eine Leseecke zu bekommen, haben wir das im Lehrerzimmer besprochen, sodass es schnell umgesetzt werden kann“, sagt er. Das habe sich gelohnt, denn die Zeitungen würden von den Schülern gut genutzt und seien als Ergänzung zum Schulstoff ideal.

„Heute ist es keine Verständlichkeit mehr, dass es bei allen Schülern zuhause noch eine Zeitung gibt. Deshalb sind die Lesepatenschaften für die Schulen wichtig, so kann den Schülern das Lesen der Zeitung näher gebracht werden“, sagte SZ-Geschäftsführerin Juliana Rapp. Zeitunglesen bilde und schaffe Interesse, das käme auch bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen gut an.

Im Aufenthaltsraum können die Schüler in den Pausen oder während der Wartezeit auf den Bus lesen, sagt Egger. Für die Sschülermitvertretung (SMV) ist klar, dass sich die Zeitung für die Schule lohne, auch wenn es am Anfang noch etwas Skepsis gegeben habe. „Viele Schüler haben sich vor der Leseecke noch nie mit einer Zeitung beschäftigt. Man muss erst lernen, wie man sich in der Zeitung zurechtfindet“, sagte SMV-Sprecher Lukas Hahn. Deshalb werde die Zeitung auch in den Unterricht mit einbezogen.

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