Rot-Kreuz-Helfer rücken schneller aus

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DRK-Geschäftsführer Peter Haug (2. v. l.) nimmt gemeinsam mit Manuela Springer (l.) und Jochen Christ (r.) den Mietvertrag von
DRK-Geschäftsführer Peter Haug (2. v. l.) nimmt gemeinsam mit Manuela Springer (l.) und Jochen Christ (r.) den Mietvertrag von Bürgermeisterin Irene Brauchle entgegen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Eine langwierige Suche nach geeigneten Räumen für das Rote Kreuz in Rot an der Rot ist zu Ende: Die DRK-Bereitschaft wird in den nächsten Monaten die bisher von der Post genutzten Räume nach ihren Bedürfnissen umbauen und so bald als möglich vom Klosterhof 1 in den Klosterhof 14 umziehen. Der DRK-Kreisverband wird sie dabei unterstützen, teilt das Rote Kreuz mit und hebt die Unterstützung der Gemeinde und der Bürgermeisterin Irene Brauchle bei der Suche hervor.

„Die bisherigen Räume im alten Torbogen waren zwar schön historisch und schnuckelig, aber wir konnten darin einfach nicht mehr zeitgemäß arbeiten“, sagt Jochen Christ, der Ortsvereinsvorsitzende und Bereitschaftsleiter des DRK in Rot an der Rot. Die Räume waren mit etwa 50 Quadratmetern zu klein für Erste-Hilfe-Kurse. Außerdem waren sie im ersten Stock und nicht barrierefrei zugänglich. Und es gab dort keine Möglichkeiten, die drei DRK-Fahrzeuge zu parken. Diese mussten notgedrungen auf weitere Standorte in und um Rot an der Rot verteilt werden. „Wenn Einsätze zu fahren waren, dauerte das einfach zu lange. Wir mussten unser Material am Klosterhof abholen, treppauf, treppab, und außerdem die Fahrzeuge an ihren Standorten einsammeln.“ Es geht dabei um Helfereinsätze von Ehrenamtlichen, die etwa Feuerwehrleute im Einsatz unterstützen oder helfen, wenn etwa ein Jugendzeltlager evakuiert werden muss oder Ähnliches – nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst.

Die Post hat ihren Standort vor einiger Zeit aufgegeben und mehrere bisherige Zustellstützpunkte in Berkheim zusammengefasst. Dies erwies sich als Glücksfall für das DRK. Die ehrenamtlichen Rotkreuzler können zukünftig rund 200 Quadratmeter im ehemaligen Ökonomiegebäude für ihre Zwecke nutzen. Dort, wo bisher Post sortiert wurde, soll zukünftig DRK-Arbeit geleistet werden.

Peter Haug von der Geschäftsführung des DRK-Kreisverbands Biberach freut sich mit den Ehrenamtlichen aus Rot an der Rot. „Toll, dass das geklappt hat. Es wurde auch Zeit, unsere Helfer in Rot an der Rot waren lange geduldig und kompromissbereit.“

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