Ortsvorsteherin Katja Frey, Manfred Rommel (DRK), Marion Fakler (VR Laupheim-Illertal), Walter Engeser, Bürgermeisterin Irene Br
Ortsvorsteherin Katja Frey, Manfred Rommel (DRK), Marion Fakler (VR Laupheim-Illertal), Walter Engeser, Bürgermeisterin Irene Brauchle, Aloisia Maier, Ortsvorsteher Georg Klingler und Michael Mutschler (DRK) freuen sich über die Installation der Defibrillatoren in Ellwangen und Haslach. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

„Heute ist ein guter Tag für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gemeinde Rot an der Rot“ freut sich Bürgermeisterin Irene Brauchle, als sie die Gäste in der ehemaligen Bankfiliale in Ellwangen begrüßte.

Im Mai wurde innerhalb weniger Tage zweimal ein Defibrillator in Rot benötigt. Das war sozusagen die Initialzündung für die Gemeinde, um weitere dieser Lebensretter-Geräte in der Gemeinde zu installieren.

Das DRK Biberach, in Person von Michael Mutschler und Manfred Rommel, waren begeistert von der Idee und unterstützten die Gemeinde bei der Einrichtung.

Die Idee war geboren, nun musste für die etwa 1500 Euro teuren Geräte nur noch Spender gefunden werden.

Über die Suche nach einem geeigneten Standort für das Gerät in Ellwangen wurden dann auch gleich zwei Sponsoren für ein Gerät gefunden. Die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal betreibt in dem ehemaligen Bankgebäude Ellwangen einen Geldautomaten. Auf Nachfrage willigte Marion Fakler sofort ein, die Räume hierfür nutzen zu dürfen. Und oben drauf legte sie im Namen der Bank eine Spende in Höhe von 1000 Euro für das Gerät. Fakler erläuterte: „Der Bank ist die Bereitstellung von Defibrillatoren eine Herzensangelegenheit, schon zahlreiche Filialen wurden bisher mit den Geräten ausgestattet.“ Auch die Filiale der Bank in Rot an der Rot stellt einen Defibrillator zur Verfügung. Auch der Gebäudeeigentümer, Walter Engeser, willigte sofort ein, dass in das Gebäude ein Defi, wie er umgangssprachlich genannt wird, installiert werden kann. Und auch die fehlende Spende in Höhe von 500 Euro wurden spontan durch ihn zugesagt.

Über einen Aufruf des DRK Biberach wurde auch Aloisia Maier aus Eberhardzell auf die Aktion im Landkreis aufmerksam. Sie hat sich dazu entschieden, für die Gemeinde Rot an der Rot ein Gerät zu spenden.

Das Gerät führt seinen Nutzer Schritt für Schritt durch die Reanimation. Man braucht keine Angst zu haben, einen Patienten fälschlicherweise zu schocken. In jedem Fall ist eine Anwendung besser, als nichts zu unternehmen. Auch ein Laie kann einen Defibrillatoren bedienen und so zum Lebensretter werden.

An folgenden Orten finden sich ein Defibrillator: Rot an der Rot, Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal, Klosterhof 13, Ellwangen, Biberacher Straße 8, ehemalige Bankfiliale; Haslach, Dorfstraße 25, Dorfgemeinschaftshaus, hinterer Haupteingang (ab Ende Oktober)

Um den Umgang mit den Defibrillatoren zu lernen, werden in Kürze in der Gemeinde auch Informationsveranstaltungen mit Praxisübungen hierzu veranstaltet.

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