In Haslach sollen 31 Baugrundstücke entstehen

Schwäbische Zeitung

Das beauftragte Büro Lars Consult hat in der jüngsten Roter Gemeinderatssitzung dem Gremium die zwei Varianten eines städtebaulichen Entwurfs für das Baugebiet „An der Heusteige“ vorgestellt. Sowohl der Ortschafts- als auch der Gemeinderat befürworteten klar eine vorgestellte Variante. Der Gemeinderat beschloss, dass für die weiteren Planungen des Baugebiets dieser städtebauliche Entwurf weiter verfolgt werden soll. Auf dieser Basis sollen nun die örtlichen Bauvorschriften sowie der Billigungs- und Auslegungsbeschluss erarbeitet werden.

In Haslach hat es lange Zeit kein neues Baugebiet gegeben. Die Nachfrage ist, wie in allen Roter Teilorten, groß. Im November 2019 wurde für die Fläche der Aufstellungsbeschluss nach Paragraf 13b des Baugesetzbuchs gefasst. Dadurch ist ein vereinfachtes Verfahren möglich. Seither wurden laut Verwaltung zahlreiche fachliche Belange geklärt, teilweise mussten hierfür Gutachten und Untersuchungen beauftragt werden. Insbesondere waren Fragen des Arten- und Naturschutzes, der Erschließung sowie der Versickerung anzugehen.

Die relevanteste Frage für die Realisierung des Baugebietes ist laut Verwaltung ebenfalls noch in Klärung: das zukünftige Trinkwassereinzugsgebiet für unsere Wasserfassung in Haslach. Da die Bearbeitung dieser Frage noch etwas Zeit beanspruche, die Gemeinde aber im Falle der Realisierung bis Jahresende einen rechtskräftigen Beschluss benötige, haben man entschieden, sich auf den Weg zu begeben. „Sollte das Baugebiet realisierbar sein, haben wir keine wertvolle Zeit verschenkt“, schreibt Bürgermeisterin Irene Brauchle in einer aktuellen Bürgerinformation zum Planungsstand im Mitteilungsblatt.

Ende Mai 2021 wurden daher sowohl im Ortschaftsrat Haslach als auch im Gemeinderat zwei Varianten eines städtebaulichen Entwurfs vorgestellt. Beide Gremien haben sich für dieselbe Variante ausgesprochen, die nun weiter verfolgt werden soll. Wenn ein Entwurf der Bauvorschriften vorliegt, werden diese ebenfalls in den Gremien beraten, sodass dann der sogenannte Billigungs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst werden kann.

Die Erschließung ist über einen Kreisverkehr von der südwestlich liegenden Kreisstraße geplant, die Gespräche hierzu mit der Verkehrsbehörde verliefen laut Verwaltung bisher positiv. Insbesondere aufgrund der Kreuzung von dann fünf Zufahrten spräche vieles für eine Regelung über einen Kreisverkehr, sofern dies topografisch und rechtlich umsetzbar sei. Die innere Erschließung soll mittels Ringerschließung erfolgen. Im unteren Bereich erfolgt eine Fußwegverbindung in Richtung Ortschaft.

Im Bebauungsplan sind derzeit 31 Baugrundstücke mit Einfamilienhäusern und zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Die durchschnittliche Grundstücksfläche der Einfamilienhäuser ist im Entwurf mit circa 650 Quadratmetern vorgesehen.

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