Wie aus 400 Kilogramm Äpfeln ein Schulsaft wird

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Schwäbische Zeitung

„Hurra! Unser Apfelsaft ist fertig!“ – mit diesem Satz und voller Stolz beendete die Klasse 2a ihr Apfelsaftprojekt – eine Kooperation der BUND-Gruppe Riedlingen und der Klasse 2a der Joseph-Christian-Gemeinschaftsschule. Die Kinder haben den kompletten Prozess begleitet: Von der Apfellese bis zur Gestaltung der Etiketten.

Begonnen hatte alles kurz nach dem Schuljahresbeginn. Nach Absprache mit dem zuständigen Experten der BUND-Gruppe Riedlingen, Martin Koch, brachen 25 motivierte Mädchen und Jungen der Klasse 2a Ende September bei bestem Herbstwetter zur Apfellese auf. Ziel war eine große Streuobstwiese am Stadtrand von Riedlingen.

Schnell wurde allen Kindern klar, dass hier echte schweißtreibende Arbeit gefordert war. Nach und nach füllten sich die Sammelkörbe und Sammeleimer der Mädchen und Jungen und damit auch der bereitgestellte Anhänger. Martin Koch begleitete die Klasse 2a mit seiner Fachkenntnis und motivierte gemeinsam mit der Klassenlehrerin Julia Maier dazu, dass möglichst alles Fallobst gesammelt und auf dem Anhänger zusammengetragen wurde. Letztlich wurde die stolze Menge von 400 Kilogramm in zwei Stunden gesammelt. Die Kinder waren sichtlich stolz, aber auch müde von der teilweise ungewohnten und doch auch anstrengenden Arbeit.

Im Sach- und Kunstunterricht wurde das Apfelsaftprojekt aufgegriffen und vertieft. Hier war die Verarbeitung vom Apfel zum Apfelsaft und der Gestaltung der Etiketten Thema. Der gepresste und abgefüllte Saft wurde in ein Liter-Flaschen zur Schule geliefert und die motivierten Zweitklässler beklebten diese mit ihren selbst entworfenen und erstellten Etiketten.

Wertvolles Projekt

Alle fanden, dass es ein gelungenes, zur Jahreszeit passendes und durchweg ökologisch wertvolles Projekt war. Der Dank der Zweitklässler und auch der Klassenlehrerin galt insbesonder Martin Koch und der BUND-Gruppe Riedlingen, ohne deren Unterstützung dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Der Apfelsaft kann nun in der Schule zum Unkostenpreis von drei Euro pro Flasche (inklusive Pfand) erworben werden.

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