Wenn die Sehkraft schwindet...

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Bei einer Makula-Degeneration kommt es zum Verlust der zentralen Sehschärfe.
Bei einer Makula-Degeneration kommt es zum Verlust der zentralen Sehschärfe. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Plötzliche, gravierende Sehverluste wie beispielsweise die Diagnose Makula-Degeneration ziehen häufig aufwühlende und belastende Emotionen nach sich. Wie man mit einer hochgradigen Sehbehinderung dennoch weitgehend selbstbestimmt den Alltag bewältigen kann, darüber informieren Ingrid Haag und Angelika Walch vom Evangelischen Blinden- und Sehbehindertendienst Württemberg (EBSW) im Evangelischen Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen am Mittwoch, 27. März, um 19.30 Uhr. Die evangelische Kirchengemeinde Riedlingen, Ertingen, Dürmentingen lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Inklusion leben“ zu diesem Abend ein.

Bei der Diagnose „altersabhängige Makula-Degeneration“ (AMD) kommt es zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe, so dass genaues Sehen nicht mehr möglich ist und die Umgebung nur noch über kleine Ränder wahrgenommen wird. AMD ist die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung bei älteren Menschen. Etwa ein Drittel der über 75-jährigen Menschen haben AMD-Vorstadien, rudn acht Prozent haben schwere AMD-Sehbehinderungen.

Die Referentinnen möchte in ihrem Vortrag dazu ermutigen, sich aktiv mit den Seheinschränkungen auseinander zu setzen und darüber informieren, welche Schritte zur Krisenbewältigung hilfreich sind und wie der Alltag möglichst selbstbestimmt gemeistert werden kann. Praktische Hinweise, auch für das Umfeld, sowie die Vorstellung von verschiedenen kleinen Altershelfern aus einem Musterkoffer und Informationen über die Angebote des EBSW sowie Erfahrungen von Gleichbetroffenen ergänzen den Vortrag.

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