Weiber von der Stadt setzen eine Runde aus

Schwäbische Zeitung

„Seit 47 Jahren schon, gibt es diese Weibertradition. Doch ein Pandemie-Lockdown verhinderte ein Treffen der Frau’n“, so hätte die Begrüßungsrede der beiden Oberweiber Mechtild Kniele und Marlene Müller zum 47. Weiberkutteln im Sportheim begonnen. Stattdessen blieben am Fasnetsdienstag Haube und Nachthemd in der Fasnetskiste. Die Weiber von der Stadt verzichteten auf ein Zusammentreffen und freuen sich auf eine Weiberfasnet 2022 – mit viel Humor, launigen Reden und hoffentlich ohne Corona.

Ein Auszug aus der Begrüßungsansprache: Auch die Weiber von der Stadt, die größten Fans des Riesen Goliath, bleiben heuer allein zu Haus. Die 5. Jahreszeit fällt heuer flach, des klappret sogar d’Störch vom Dach. Des isch ed schee, des ischd an Graus, erschd in oim Jahr wir wieder Fasnet machen, da lassen wir’s dann richtig krachen.

Doch auf alles ganz verzichten, will koiner von uns Golefans – mitnichten. „A bissle Fasnet des muss sei!“ fiel dazu onserm Zunfte ein. Der Narrenrat mit viel Bedacht hat Alternativen ausgedacht. An Golekalender hend se publiziert, mit Fasnetsbilder schön verziert. Richtig närrisch sollt er sei, so kommt’s Vorwort nämlich im Nachhinei. Die erste Seite – jetzt passt auf, da sind die Weiber von der Stadt jetzt drauf.

Golepakete gefüllt mit Fasnetsdinger, hot ons gepackt Deborah Springer, mit Schleck und Bierchen sauber aufgemotzt, isch die Kupfernäsen-Partybox. Doch der Clou und Highlight der Saison war was – ich glaub, ihr wisst des schon – Gole-TV wurde erdacht, hat den Gole in jedes Wohnzimmer gebracht. Ich glaub‘ das hat uns allen Trotz Pandemie sehr gut gefallen. Siri und Alexa ihr wart ganz toll. Alle sind des Lobes voll.

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