„Viel geleistet worden“

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 Regierungsvizepräsident Utz Remlinger bei der Einweihung der neuen Kanalbrücke.
Regierungsvizepräsident Utz Remlinger bei der Einweihung der neuen Kanalbrücke. (Foto: Archiv: Thomas Warnack)
Redaktionsleitung

Zum Abschluss der letzten Riedlinger Gemeinderatssitzung im Jahr 2018 haben Bürgermeister Marcus Schafft und sein 1. Stellvertreter Manfred Birkle auf das Jahr 2018 zurückgeblickt. Viel sei geleistet worden, betonte Schafft und: „Wenn wir uns alle einig waren, hat es geruckt.“ Birkle erinnerte an die zentrale Aufgabe, die er auch zum Amtsantritt von Schafft vor vier Jahren in den Mittelpunkt gestellt hat: Dass die Stadt ihre Bedeutung als Mittelzentrum nicht verliert.

Schafft ging in seinem blitzlichtartigen Rückblick kurz auf verschiedene Ereignisse und Besonderheiten ein. Unter dem Stichwort Richtfeste und Einweihungen erinnerte er an den Bau für die Fernhochschule, das Schwimmbad, die Eisenbahnbrücke und die Einweihung der neuen Kanalbrücke. Beim Gesundheitszentrum läuft zumindest das Bebauungsplanverfahren und beim Thema Hochspannungsleitung sei Richtfest für die neue Trasse gefeiert worden. Auch den Ausbau der Breitbandversorgung durch die Telekom – Stichwort Vectoring – führt er an.

Er erinnert auch an die Besuche politischer Vertreter im Jahr 2018 in Riedlingen: Die Wirtschaftsministerin des Landes war zu Gast, auch der Regierungspräsident, der Vizeregierungspräsident sowie Delegationen aus Peru und Brasilien. Beim Stichwort Bürgerbeteiligung führte er die Begehung für die Gartenschaubewerbung ebenso an wie die Vorbereitung für den anstehenden Bürgerentscheid und das Forum mit Bürgern durch ein Potsdamer Institut zu den „sozialen Folgen der Energiewende“.

Schafft ging auch auf Veränderungen in der Verwaltung ein. Strukturverbesserungen sieht er durch die Neuordnung bei den Kindertagesstätten, den Hausmeistern und dem Bauhof, wo jeweils die Organisation geändert und Personal eingestellt worden ist. Auch die Vorarbeiten für die Umstellung des Haushaltswesens auf die Doppik laufen. Die Umstellung soll von 2019 auf 2020 erfolgen. Er dankte dem engagierten Team im Rathaus, zu dem wieder neue Köpfe gestoßen sind.

Der Bürgermeister blickte auch auf Ausgaben im neuen Jahr voraus. Dort finden sich die Weiterentwicklung des Gesundheitszentrums, die Bewerbungsabgabe für die Gartenschau, die Umsetzung des Lärmaktionsplans und die Umsetzung der Videoüberwachung und der Einsatz der Securitykräfte. Und natürlich werden auch die Kommunalwahlen und der Bürgerentscheid die Verwaltung beschäftigen.

In seinen Rückblicks- und Dankesworten für die Gemeinderäte erinnerte Manfred Birkle als erster Stellvertreter des Bürgermeisters an die Rede, die er zum Amtsantritt von Schafft vor vier Jahren gehalten hat. Damals hatte er die Ausstrahlung Riedlingens in und für die Region betont. „Die Stadt müsse sich so aufstellen, dass sie für die Region im westlichen Landkreis attraktiv, freundlich und vertrauenswürdig ist“, hatte Birkle damals gesagt. Dies gilt aus seiner Sicht immer noch. Und auch, dass die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Gemeinderat konstruktiv, wenn auch kritisch sein kann. Und damals hatte er betont, dass eine Entscheidung, die mehrheitlich getroffen worden sei, von allen akzeptiert werden solle.

Er dankte Schafft für das konstruktive Miteinander und die Zusammenarbeit während des Jahres. „Für die Weiterentwicklung der Stadt ist Voraussetzung, dass beide Institutionen, Bürgermeister und Gemeinderat, vertrauensvoll und verbindlich zusammenarbeiten, auch dann und gerade dann, wenn die zu bearbeitenden Themen schwierig sind und die Zusammenarbeit anstrengend ist“, so Birkle. Auch im kommenden Jahr warten schwierige Themen. „Den anfallenden Aufgaben müssen sich die Verantwortlichen stellen und diese abarbeiten, so Birkle, in seiner letzten Abschlussrede, da er dem nächsten Gremium nicht mehr angehören wird. Sein Dank galt auch allen Mitarbeitern der Stadt, den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten sowie allen, die zum Schutz der Bevölkerung beitragen. Und sein Dank galt insbesondere den Kollegen im Gemeinderat für ihr Engagement, ihre Arbeit und ihre Zeit, die sie investieren.

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