Stadt verlängert EEA-Prozess

Lesedauer: 2 Min
 Der Solarpark bei Zwiefaltendorf.
Der Solarpark bei Zwiefaltendorf. (Foto: Archiv/EnBW)
Redaktionsleitung

Die Stadt Riedlingen strebt in vier Jahren eine Rezertifizierung im Rahmen des „European Energy Awards“ (EEA) an. Dies hat der Gemeinderat bei drei Gegenstimmen (Grüne Liste) beschlossen. Einem Beratervertrag mit der Energieagentur Ravensburg wurde zugestimmt. Die Kosten dafür liegen bei 12 000 Euro in vier Jahren.

Im Juni ist die Kommune erstmals zertifiziert worden. Dabei wurden auf acht Themenfeldern Maßnahmen und Potenziale der Stadt definiert. Riedlingen hat einen Umsetzungsgrad von 63,2 Prozent erreicht. Im Februar wird sie daher als europäische Energie- und Klimaschutzkommune ausgezeichnet.

Doch es gibt weitere Potenziale um Energie einzusparen oder auf nachhaltige Energieformen zu setzen. Daher warb Bürgermeister Marcus Schafft im Gemeinderat für die Fortsetzung des EEA-Prozesses. Er zählte als Potenziale auf: Regenerative Stromversorgung der städtischen Liegenschaften, Sanierungsstrategien für die 72 städtischen Gebäude mit Amortisationsbetrachtungen, optimierte ÖPNV-Modelle (Car-Sharing, Bürgerbus...). Auch soll im Rahmen des EEA-Prozesses Kfw-geföderte Quartierskonzepte vorangetrieben werden.

Die Kosten von 12 000 Euro rechnen sich aus seiner Sicht zudem schon dadurch, dass die Stadt durch die weitere Teilnahme am Programm mehr Zuschüsse des Landes für energetische Gebäudesanierungen erhält.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen