Schnäppchen warten auf Jäger

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 Vor der Auktion wurden die Fundstücke in Augenschein genommen.
Vor der Auktion wurden die Fundstücke in Augenschein genommen. (Foto: Ursula Kliebhan)
Ursula Kliebhan

Zur Schnäppchenjagd in den ehrwürdigen Sitzungssaal des Rathauses – warum nicht? Viele Interessenten kamen am Freitagnachmittag zur Fundsachenversteigerung. Bürgermeister Marcus Schafft sprach bei der Begrüßung davon, dass die Auktion mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Ereignis geworden sei. In diesem Zusammenhang dankte er dem Versteigerungsteam Ralph Grünacher, Waltraud Rimmel, Karolina Ziermann und Armin Lenz.

„Das große Glück kann man hier nicht finden, aber vielleicht ein kleines“, sagte Schafft. Und so war es auch. Nachdem schon eine halbe Stunde vor Beginn die Fundschätze ins Visier genommen werden konnten,startet die Schnäppchenjagd in Ein-Euro-Schritten, in höheren Bereichen in Zwei-Euro-Schritten) los. Die Teilnehmer hatten sichtlich Freude daran, einander zu überbieten. Ralph Grünacher verstand es die Bieter zu animieren. „Diese CD können Sie die ganze Nacht rauf und runter hören, ein super Partyhit.“ Vom Anhänger mit der heiligen Maria über eine Damenuhr bis zu Regenschirmen im Doppelpackallerlei Angebote konnte man im Rathaus ersteigern oder einfach dort lassen.

Der zweite Teil der Versteigerung war spannungsgeladener. Eine Reihe von passablen bis sehr passablen Fahrrädern wurde angeboten. Die Preisspanne erstreckte sich von einem bis 182 Euro. „Wir fanden, es war viel los, wir waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Versteigerung“, resümierte Grünacher. Bis auf ein Fahrrad fanden alle einen Besitzer. Das nicht ersteigerte Vehikel geht wieder als Fundsache zurück und wird 2020 erneut angeboten.

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