Rudi Karnik dirigiert die Klangfärber schon seit 20 Jahren

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 Engagement ist aller Ehre wert (v. l.): Rosa Widik, Christa Stöhr, Dirigent Rudi Karnik und Vorsitzender Robert Schmid.
Engagement ist aller Ehre wert (v. l.): Rosa Widik, Christa Stöhr, Dirigent Rudi Karnik und Vorsitzender Robert Schmid. (Foto: CLAUDIA JASBINSCHEK)
Schwäbische Zeitung

Musikalisch, wie es sich für einen Chor gehört, ist der Auftakt zur Hauptversammlung der Klangfärber im Daugendorfer „Neuhaus“ gewesen. Für Rosa Widik und Dirigent Rudi Karnik standen ganz besondere Ehrungen an.

Dass 2019 ein überaus aktives und erfolgreiches Jahr war, dass auch finanziell alles in bester Ordnung ist, zeigten die Berichte von Schriftführerin Caroline Christian und Kassiererin Christa Stöhr; die Prüfung der Vereinskasse ergab keinerlei Beanstandungen.

Einer für alle, alle für einen: So beschreibt Vorsitzender Robert Schmid das gute Miteinander der 27 aktiven Sänger unter Dirigent Rudi Karnik. Die Zahl ist erfreulich konstant geblieben, es wäre dennoch schön, wenn sich noch ein paar Musikfans der begeisterten Chorgemeinschaft anschließen könnten.

42 Abende gemeinsam, vier Abende je Einzelstimme und ein Probenwochenende im Kloster Heiligkreuztal haben die Sänger im vergangenen Jahr absolviert. Dirigent Rudi Karnik führte und motivierte erneut zu einem abwechslungsreichen, anspruchsvollen Repertoire, sowohl für das kirchliche Jahresprogramm als auch für den musikalischen Höhepunkt des Jahres, das Sommerkonzert.

Mit Lob gespart wurde nicht. Geht es nach Pfarrer Mayanja Gonzaga, können die Daugendorfer stolz auf ihren guten und bekannten Chor sein. Und auch für Ortsvorsteher Armin Lenz sind die Klangfärber ein nicht wegzudenkender Teil des kulturellen Gemeindelebens. Er übernahm dann auch die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte.

Langjähriges Engagement und Begeisterung für die Musik sind aller Ehre wert. Rosa Widik wurde für 25 Jahre Singen mit Urkunden des Cäcilienverbands und des Chorverbands Donau-Bussen ausgezeichnet, Rudi Karnik für 20 Jahre Dirigententätigkeit. Für beide ist die Musik fester Bestandteil ihres Lebens und Alltags und so soll es – das wünscht sich Vorsitzender Robert Schmid – auch in Zukunft bleiben.

Kürzer treten im Jahr 2020? Das kommt für die Klangfärber überhaupt nicht in Frage. Karnik dankte seinen Sängerinnen und Sängern für alles, was 2019 gelungen ist, für die Liebe zur Musik und die tolle Gemeinschaft. Er ist sicher, dass auch im neuen Jahr alle wieder an einem Strang ziehen werden. Sein herzlicher Dank galt vor allem auch den beiden Damen am Klavier, Gertrud Karnik und Brunhilde Roth – „was wären wir ohne sie“.

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