Riedlingen schafft den Energy Award

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Im ehemaligen Munidepot in Pflummern soll ein Windpark entstehen. Der würde sich künftig für den Energy Award günstig auswirken
Im ehemaligen Munidepot in Pflummern soll ein Windpark entstehen. Der würde sich künftig für den Energy Award günstig auswirken. (Foto: dpa/Weigel)
Redaktionsleitung

Riedlingen erhält den Energy Award. Bei dem Zertifizierungsprozess hat die Stadt einen Grad der Zielerreichung von 63,5 Prozent geschafft. 50 Prozent waren notwendig, um die Auszeichnung zu erhalten.

Das Zertifizierungsgespräch mit einem Mitarbeiter des EEA-Büros aus Berlin hat am Donnerstag stattgefunden. Von 8 Uhr an wurde dem Experten die Situation vor Ort gezeigt. Zunächst hat die Gruppe in einer kleinen Stadtrunde mit dem Fahrrad wichtige Punkte angesteuert. So wurde etwa der Bahnhof mit seiner Park & Ride-Anlage und dem Videoreisezentrum gezeigt oder auch Hochwasserschutzmaßnahmen erläutert. Auch energetisch sanierte, ältere Gebäude – wie der ehemaligen Schwanen – fanden Berücksichtigung.

Im zweiten Schritt wurde anhand der Unterlagen die aktuelle Situation erläutert. Aufgrund der Information ist der Zielerreichungsgrad in den acht definierten Handlungsfeldern (1. Entwicklungsplanung, Raumordnung; 2. Kommunale Gebäude und Anlagen; 3. Versorgung und Entsorgung; 4. Mobilität; 5. Interne Organisation der Verwaltung mit Blick auf Klimaziele; 6. Kommunikation und Kooperation) bestimmt worden. Die Erläuterungen erfolgen durch Bürgermeister Marcus Schafft, Stadtbaumeister Johann Suck oder auch den Hauptamtsleiter Christian Simon. Auch der Geschäftsführer der Biberacher Energieagentur Walter Göppel war vor Ort.

Schafft zeigte sich hernach angetan: „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, auch weil das Engagement der Verwaltung anerkannt wurde.“ Das sei eine gute Basis, um weitergehende Maßnahmen festzulegen.

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