Die neuen Auszubildenden mit Ihren Ausbildern, stehend von links: Josef Dreher, Leon Haudek, Axel Mayer, Stefan Rummler, Niklas
Die neuen Auszubildenden mit Ihren Ausbildern, stehend von links: Josef Dreher, Leon Haudek, Axel Mayer, Stefan Rummler, Niklas Fetscher, Mark Pracht, Florian Gulde, Marc Miller, Christian Gihr, Rudolf Frick und Thomas Selig; sitzend von links: Dominik Heinrich, Steffen Fischer, Marlon Thun, Jakob Kegele, Paul Barth, Luca Koch und Fawad Lashkary. (Foto: Paul)
Schwäbische Zeitung

Trotz fehlender Lehrlinge und offener Lehrstellen konnte Paul in Dürmentingen auch heuer wieder alle seine Ausbildungsplätz besetzen und trotzt damit erneut dem Fachkräftemangel. Am 1. September begannen 16 junge Nachwuchs-Mitarbeiter ihre Karriere bei dem oberschwäbischen Familienunternehmen und setzen damit die über 90-jährige Tradition bei der Berufsausbildung fort.

Schon von Anfang an sichert eine fundierte Ausbildung den Nachwuchs bei dem Maschinenbauer, die Ausbildungsquote ist deshalb mit insgesamt mehr als 45 Azubis sehr hoch, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Ausbildungsangebot bei Paul ist vielfältig und somit konnten die drei hauptamtlichen Ausbildungsmeister neun Industriemechaniker, eine Fachkraft für Metalltechnik, drei Mechatroniker, einen technischen Produktdesigner, einen Industriekaufmann sowie einen Bachelor of Engineering (Studiengang Elektrotechnik/Automation) begrüßen. In der eigenen Lehrwerkstatt mit modernem Maschinenpark, in der Produktion und im laufenden Betrieb sowie beim Kunden vor Ort sollen die Lehrlinge praxisnah auf ihre Berufe vorbereitet werden.

Um hochwertige und zuverlässige Holzbearbeitungsmaschinen, Spannausrüstungen und Litzenheber zu produzieren, sind motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor im internationalen Wettbewerb. Daher verstehe man die Ausbildung als Investition in die Zukunft. Beim eigenen Nachwuchs kann später auf qualifizierte Arbeitskräfte zurückgegriffen werden, die bereits mit dem Produktspektrum und der Organisation im Unternehmen vertraut sind.

Außerdem sehe man die Ausbildung im eigenen Haus als Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, junge Menschen bei der Suche nach einem beruflichen Startplatz zu unterstützen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen