Pater Bernhard Bossert im Alter von 77 Jahren gestorben

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 Noch etwas durchnässt trifft die Riedlinger Schüler-Wallfahrtsgruppe 1978 in Ensmad ein. Strömender Regen hatte die zahlreichen
Noch etwas durchnässt trifft die Riedlinger Schüler-Wallfahrtsgruppe 1978 in Ensmad ein. Strömender Regen hatte die zahlreichen jugendlichen Teilnehmer nicht abhalten können. Am Ziel wurde die Gruppe mit Pater Bernhard Bossert (links) von Bischof Georg Moser erwartet. (Foto: Winfried Aßfalg)
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Wie die „briefe an die freunde“, die Hauszeitschrift der Redemptoristen, im August berichtet, ist Pater Bernhard Bossert am 7. Mai dieses Jahres gestorben. In den Jahren 1968 bis 1978 war Pater Bernhard Bossert CSsR Religionslehrer an Riedlinger Schulen. Er war ein begeisterter Freund der Jugend, damals selber noch sehr jung (Jahrgang 1942).

Nur selten sah man ihn ohne seine Gitarre im Einsatz. Und seine mit neuer Musik gestalteten Messen begeisterten Jung wie Alt. Aus diesen Aktionen entstanden stets an seinen Wirkungsorten Chöre und Bands. Er veröffentlichte ein Liederbuch und Schallplatten, auch mit eigenen Kompositionen.

Nach den zehn Jahren Riedlingen in St. Gerhard leitete er weitere zehn Jahre als Direktor das Seminar St. Alfons in Ingolstadt. Danach war er 23 Jahre als Gemeindemissionar tätig. Einige Jahre spendete er als Krankenhausseelsorger in Cham vielen Leuten Trost.

Schlaganfall und Lähmung

Pater Bosserts Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Er erlitt einen Schlaganfall, war teilweise gelähmt, konnte aber noch mit der rechten Hand am Laptop arbeiten und Predigtgedanken für das Predigtforum der österreichischen Redemptoristen im Internet verfassen. Er starb im Alter von 77 Jahren in Starnberg.

Das von ihm komponierte „Ave Maria" mit der Textzeile „Du bist die Kerze, die brennend selber stirbt" wurde bei der Beerdigung an seinem Grab gesungen, steht im Nachruf der Ordenszeitschrift. Viele Riedlinger werden sich noch lebhaft an Pater Bernhard Bossert erinnern.

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