Mit Blühmischungen Insektenparadiese schaffen

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Nabu und Imker geben Blühmischungen heraus, auch um das Nahrungsangebot für Bienen zu erhöhen.
Nabu und Imker geben Blühmischungen heraus, auch um das Nahrungsangebot für Bienen zu erhöhen. (Foto: dpa/Skolimowska)
Schwäbische Zeitung

Die Ortsgruppe des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu), der Landesverband Württembergischer Imker und Erdgas Südwest stellen kostenlose Blühmischungen zur Verfügung. Diese sollen helfen, die Blütenvielfalt zu erhalten und damit auch den Lebensraum für Bienen.

Parasiten, landschaftliche Veränderungen und Veränderungen in den Siedlungsbereichen verursachen seit Jahren einen Rückgang von blütenbesuchenden Nützlingen besorgniserregenden Ausmaßes. Davon ist nicht nur die Honigbiene betroffen, auch etwa die Hälfte der fast rund 600 Wildbienenarten ist gefährdet. Mit ihrem Verschwinden gerät unser gesamtes Ökosystem ins Wanken.

Gerade im Gartenbereich können mit vielen verschiedenen Blumen jede Menge Insekten bei ihrer Entwicklung und Erhaltung gezielt unterstützt werden. So lässt sich der eigene Garten leicht in ein Paradies für bedrohte Königinnenreiche verwandeln, sofern nachfolgende Tipps berücksichtigt werden: für Blütenvielfalt sorgen; insektenfreundliche Blumen pflanzen; bienengefährliche Pflanzenschutzmittel vermeiden und Nisthilfen für Wildbienen schaffen.

Um dies zu unterstützen stellen die Nabu-Ortsgruppe und die Imker eine hochwertige Blühmischung kostenlos zur Verfügung. Pro Person gibt es Blumensamen für 100 Quadratmeter Fläche.

Neben der sehr wichtigen Bestäubungsdienstleistung – viele Kulturpflanzen würden ohne Insekten kaum Früchte tragen – helfen Nutzlinge auch dabei, Schädlinge in Zaum zu halten. Außerdem sind Insekten ein Teil der Nahrungskette und damit ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems.

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