Lima-Teilnehmer informieren sich über den Wald

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Der Wald und seine Bewohner waren Thema des Lima-Abschlusses.
Der Wald und seine Bewohner waren Thema des Lima-Abschlusses. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Zum Abschluss des Lima-Seminars (Lebensqualität im Alter) sollte es ein Besuch im Wald sein. Allerdings spielte das Wetter nicht mit und so mussten die Teilnehmer ihr letztes Treffen im evangelischen Gemeindehaus veranstalten. Referentin des Nachmittags war Försterin Bernadette Jochum.

Sie hieß die Teilnehmerinnen mit ihrem Jagdhorn willkommen und setzte damit gleich zu Beginn den ersten Höhepunkt. Sie brachte gekonnt die Tiere des Waldes und ihren persönlichen Charme mit ins Gemeindehaus. Interessant waren auch ihr vielfältiges Wissen und das lebendige Referat mit den Themen Nachhaltigkeit, Lebensraum, Wald und Klimawandel. Sie selbst ist stets vom Staatswald, Hospitalwald, Gemeindewald bis zum Privatwald unterwegs und ist für die Nachhaltigkeit, Bewertung der Holzqualität sowie für die Bekämpfung des Borkenkäfers und Nutzholzborkenkäfers zuständig.

Auch Privatwaldbesitzern steht sie mit Rat und Tat zur Seite. Die Försterin informierte die teilnehmer über die Weiterentwicklung, Aufforstung, Pflanzen und Tiere des Waldes. Sie stellte die mitgebrachten Tiere Specht, Marder, Biber, Eichhörnchen, Eichelhäher, Igel, Eule, Hase, Reh, Frischling und Milan einzeln vor und erklärte die jeweiligen Eigenschaften der Tiere. Bei den Wildschweinen ist die zurzeit größte Gefahr die afrikanische Schweinepest, die durch Wurst und Fleisch auf die Wildschweine übertragen wird. Deshalb werden sie unter größten Sicherheitsmaßnahmen stark bejagt. Für alle Anwesenden war es ein unvergesslicher Vormittag, umrahmt von Jagd- und Waldliedern, die musikalisch von Bernadette Jochum auf dem Akkordeon begleitet wurden.

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