Leichenfund: Ergebnis der Obduktion liegt vor

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Der tote Mann, der vor zehn Tagen in Zell in der Donau gefunden wurde, konnte nun identifiziert werden.
Der tote Mann, der vor zehn Tagen in Zell in der Donau gefunden wurde, konnte nun identifiziert werden. (Foto: Archiv/Warnack)
Redaktionsleitung

Der Mann, der am Mittwochabend bei Zell in der Donau entdeckt worden ist, ist nicht durch eine Gewalttat gestorben. Dies hat die Obduktion ergeben. „Für eine Fremdeinwirkung gibt es keine Hinweise“, sagt die Erste Staatsanwältin Christine Weiss.

Die Ermittlungsbehörden hatten für Freitag eine Obduktion angesetzt um die Umstände des Todes und die Identität des Verstorbenen festzustellen. Doch eine Identifizierung des Mannes ist bislang nicht gelungen, so die Staatsanwaltschaft. Es werden noch umfangreiche Ermittlungen dazu angestellt, heißt es zudem von der Polizei. Ein Weg, um die Identität des Mannes festzustellen, sei der Abgleich des Gebissabdrucks, sagt die Staatsanwältin. Aber es werden auch Fotos von vermissten Personen mit dem gefundenen Toten abgeglichen. So werden etwa seit längerem Männer aus Ahlen und auch aus Mengen vermisst.

Landwirt fand die Leiche

Bislang gebe es auch keine Erkenntnisse, in welchem Zeitraum der Mann gestorben ist. Dazu müsse der ausführliche Obduktionsbericht abgewartet werden, sagt Christine Weiss.

Wie berichtet hat am Mittwoch gegen 18 Uhr ein Landwirt eine leblose Person an der Donau bei Zell entdeckt und die Polizei informiert. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG-Taucher wurden alarmiert. Doch der Mann konnte nur tot geborgen werden.

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